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Hotel im MK: Zukunft bleibt ungewiss

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Von: Florian Hesse

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Hotel Haus Frommann, Halver.
Die Zukunft des seit 2013 geschlossenen Hotels Haus Fromann in Carthausen ist weiter offen. © Florian Hesse

Die Zukunft des früheren Hotels „Haus Frommann“ in Halver-Carthausen bleibt weiter ungewiss. Nach wie vor steht die städtische Immobilie zum Verkauf.

Halver - Im Gegensatz zur früheren Förderschule an der Susannenhöhe, für die sich eine weitere Nutzung als Mehrgenerationenprojekt abzeichnet, gibt es für die Immobilie im Hälvertal keine bindende Frist für potenzielle Interessenten, um Gebote abzugeben beziehungsweise ein Nutzungskonzept vorzulegen. Beides soll gleichermaßen gewichtet werden, wenn es um die Entscheidung für eine mögliche Übernahme geht.

Rund 2600 Quadratmeter Nutzfläche sind verfügbar in dem Gebäude, dass die Stadt Halver im Januar 2016 aus der Insolvenzmasse des verstorbenen Lüdenscheider Immobilienunternehmers Horst Hellerforth erworben hatte. Ziel war damals, angesichts hoher Flüchtlingszahlen räumliche Ressourcen mit der leer stehenden Immobilie zu schaffen.

Eine Anfrage liegt vor

Eine Anfrage für das Objekt liege zurzeit vor, heißt es im Rathaus auf Nachfrage des Allgemeinen Anzeigers. Im Mai vergangenen Jahres hatte die Verwaltung im Hauptausschuss noch von zwölf Ortsbesichtigungen berichten können. Bedingt durch die Corona-Epidemie sei ein Bewerber aus der Hotelbranche abgesprungen hieß es damals.

Seit Juni 2018 spielt das Ex-Hotel keine Rolle mehr bei der möglichen Unterbringung von Flüchtlingen, tauchte danach aber immer wieder unter dem Punkt Anfragen in Rat und Ausschüssen auf.

Ungepflegter Eindruck

Das Objekt selber und die großflächige Umlage machten einen ungepflegten Eindruck, wurde mehrfach moniert.

Die Stadt Halver inseriert es auf ihrer Homepage demzufolge nicht nur mit Hinweis auf eine Folgenutzungs-, sondern auch ein Sanierungskonzept, das neben einem Gebot vorzulegen sei. Ansprechpartner seitens der Stadt ist Kämmerer Markus Tempelmann.

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