Stadt kontra Kabelanbieter

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Stumme Zeugen schleppender Wiederherstellungsarbeiten: An der Bachstraße soll das beauftragte Subunternehmen „unverzüglich“ tätig werden, hieß es gestern von Seiten Unitymedias. ▪

HALVER ▪ Zwischen Stadtverwaltung und Kabelanbieter Unitymedia besteht derzeit kein allzu guter Draht. Grund sind zahlreiche Baustellen im Stadtgebiet, die sich nach Aussagen von Baubetriebshofleiter Raimund Baytz länger hinziehen als geplant.

Dabei handelt es sich nicht etwa um gewaltige Maßnahmen, die gleich ganze Verkehrsströme lahm legen. Um das Kabelnetz in Halver auszubauen beziehungsweise zu erneuern, setzt Unitymedia viel mehr auf punktuelle Arbeiten – Nadelstiche also, die vielen Autofahrern dennoch Schmerzen bereiten. So etwa an der Bachstraße oder am Langenscheid. Wie Raimund Baytz auf Anfrage des AA erklärte, gibt es zwischen Stadt und Kabelversorger bereits seit längerer Zeit Differenzen, wenn es um die Wiederherstellung der Straßenoberfläche geht. „Da gibt es gleich mehrere Stellen, bei denen etwa im Argen liegt“, so Baytz.

„Bei solchen Arbeiten steckt der Teufel leider häufig im Detail“, sagte Unitymedia-Sprecherin Katrin Köster. Mal stoße das Unternehmen auf eine Betonschicht, wo keine sein sollte, ein anderes Mal verhindere das Wetter notwendige Asphaltierungsarbeiten. Das entsprechende Subunternehmen sei nun aber nochmals beauftragt worden, „unverzüglich“ mit der Wiederherstellung der Straßen zu beginnen, hieß es gestern aus Köln. Einen genauen Zeitplan für die Beendigung der Maßnahmen konnte die Unitymedia-Sprecherin gestern jedoch nicht nennen. ▪ zach

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