Stadt Halver veröffentlicht Kriterien zur Bebauung am Schmittenkamp und an der Susannenhöhe

Alte Schule und Flächen zum Verkauf

Die frühere Schule an der Susannenhöhe.
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Die frühere Schule an der Susannenhöhe.

Platz für bis zu 30 Wohneinheiten wäre im unteren Bereich des Neubaugebiets Schmittenkamp in Oberbrügge-Ehringhausen.

Halver - Im Gegensatz zum oberen Bereich der Fläche, die zurzeit erschlossen wird und auf der rund 50 Einfamilienhäuser entstehen werden, ist dieser Bereich für Geschosswohnungsbau vorgesehen. Fünf Gebäude mit jeweils bis zu sechs Wohnungen könnten dort errichtet werden. Vier der Grundstücke sind 822 Quadratmeter groß, ein weiteres zur Schmiedestraße hin fällt mit rund 600 Quadratmetern etwas kleiner aus.

Wer hier als Bauherr zum Zuge kommt und ob es einer oder mehrere sein werden, dürfte sich bald entscheiden. Es habe mehrere Anfragen gegeben, bestätigt Kämmerer Markus Tempelmann. Der Hauptausschuss hat in seiner letzten Sitzung entsprechende Kriterien zur Vergabe festgelegt. Zu jeweils einem Drittel geht es um den Preis, um die Zahl der Wohnungen, die errichtet werden, und nicht zuletzt darum, ob die Neubauten als sozial geförderte Wohnungen gebaut werden. Fließen Fördermittel, hätten einkommensschwächere Inhaber eines Wohnberechtigungsscheins als Mieter bevorzugt Zugriff.

9500 Quadratmeter an der Susannenhöhe

Ebernfalls veröffentlichen will die Stadt Halver in Kürze die Vergabekriterien für eine weitere Immobilie. Die ehemalige Förderschule an der Susannenhöhe steht weiterhin zum Verkauf. Gebäude und Grundstück oberhalb der Gewerbebebauung sollen gewichtet vergeben werden – zu 50 Prozent nach dem Preis und zu 50 Prozent nach einem Nutzungskonzept.

Insgesamt geht es nach Auskunft Tempelmanns um 9512 Quadratmeter in fast ebenerdiger Lage. Im Idealfall könne sich die Nutzung in den vorhandenen Bebauungsplan einfügen, der eine Fläche für Gemeinbedarf vorsieht, wie es vorher für die Schule des Märkischen Kreises der Fall war. Infrage kämen demnach Bildung oder Seminarbetrieb.

Bebauungsplan ändern?

Bei anderweitigen Nutzungen könnte es planerisch komplizierter werden. Dann würde eine zeitaufwendige Änderung des Bebauungsplanes erforderlich, der auch die Rechte der jetzigen Anwohner schützen müsse. Bei einer Ausweisung als Wohngebiet gelte das für die Gewerbebetriebe unterhalb der Susannenhöhe, ein Gewerbegebiet selber dürfte die Interessen der Nachbarschaft beeinträchtigen.

Bei einer dritten städtischen Immobilie, dem früheren Hotel und Restaurant Frommann an der Hälverstraße, gebe es zwischenzeitlich Anfragen. Mit diesem Objekt möchte Tempelmann im Frühjahr verstärkt in die Vermarktung einsteigen. In städtischem Interesse läge eine Folgenutzung im früheren Bereich. Zum Zeitpunkt des andauernden Lockdowns seien an dieser Stelle die Perspektiven schwieriger.

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