Stadt Halver verkauft Häuser Bahnweg 4 und 8 an auswärtigen Investor

Mietwohnungen statt Leerstand

Die Häuser Bahnweg 4 und 8, ehemals Obdachlosenunterkünfte der Stadt Halver, sind an einen Investor verkauft und werden zu Mietwohnungen.
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Die Häuser Bahnweg 4 und 8, ehemals Obdachlosenunterkünfte der Stadt Halver, sind an einen Investor verkauft und werden zu Mietwohnungen.

Die städtischen Immobilien Bahnweg 4 und Bahnweg 8 könnten einen Beitrag leisten, die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Halver zu entspannen, wenn es um preiswerten Wohnraum geht.

Halver - Nach langen Bemühungen ist es gelungen, einen Investor für die beiden abgängigen Gebäude zu finden. Der Käufer kommt aus dem Raum Bonn. Diese Information des Allgemeinen Anzeigers bestätigte auf Anfrage Kämmerer Markus Tempelmann. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Geplant seien in den beiden Häusern jeweils acht Wohnungen. Ein Abriss ist nicht vorgesehen. Bis auf die Außenhülle dürfte jedoch von den Gebäuden nicht viel übrig bleiben.

Seit 2018 unbewohnt

Der Hauptausschuss stimmte am Mittwoch dem Verkauf der früheren Obdachlosenunterkünfte zu, die seit Ende 2018 leerstehen, nachdem die letzten Mieter dort nach langem Widerstand und auch juristischen Auseinandersetzungen vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg ihre Wohnungen geräumt hatten. Dem Mitte 2018 beschlossenen Konzept der Stadt zufolge bleiben als Unterkünfte noch die Gebäude Bahnweg 6 und 9 sowie am Kirchlöher Weg.

Aufwertung für das Quartier

Er hoffe auf eine Aufwertung für das Quartier, sagt auch Bürgermeister Michael Brosch. Die Stadt selbst werde sich um Verbesserungen auch für das verbleibende eigene Gebäude Bahnweg 6 in Form einer Fassadensanierung kümmern und auch entsprechende Mittel in den Haushalt für das kommende Jahr einstellen. Die Entscheidung, die Gebäude als städtische Unterkünfte aufzugeben, halte er für absolut richtig. „Ich habe mich für beide Unterkünfte geschämt“, sagt Brosch mit Blick auf die damals herrschenden Zustände.

Dass die Vermarktung der Gebäude überhaupt gelungen sei, bringt Tempelmann mit einem anderen Umstand in Zusammenhang: Die Nähe zum Fachmarktzentrum mache den Bahnweg zur attraktiven Wohnlage.

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