Erste Interessenten für Hotel Haus Frommann

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Seit Januar 2016 ist das Hotel Frommann im Besitz der Stadt Halver. Ursprünglich war dort die Unterbringung von Flüchtlingen geplant, doch das passierte nie.

Halver - Die Stadt Halver befindet sich in Gesprächen über ihre Bestandsimmobilie Hotel Haus Frommann. Bislang weniger Interesse gebe es an der früheren Förderschule an der Susannenhöh, sagte auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers Kämmerer Markus Tempelmann.

Über Namen und Nutzung des früheren Hotels im Hälvertal wollte Markus Tempelmann mit Blick auf die laufenden Verhandlungen nichts sagen. Die Stadt Halver hatte das Gebäude im Januar 2016 erworben, um Reserven bei der Unterbringung weiterer Flüchtlinge zu haben. 60 Plätze wären dort vorgesehen gewesen. Bezogen wurde die Immobilie letztlich nicht. In der letzten Ratssitzung vor den Ferien erfolgte demnach der Beschluss, das Haus zu verkaufen. Inseriert ist es noch nicht. Sollte es nicht zu einem Abschluss kommen, werde man dies voraussichtlich im August tun. 

Für die Förderschule an der Susannenhöh interessieren sich bislang nur wenig mögliche Käufer. Die Schule wurde zuletzt als Flüchtlingsunterkunft an das Land NRW vermietet. Seit der Unterbringung der Menschen steht sie leer.

Ähnlich verhält es sich mit der früheren Förderschule an der Susannenhöh. Sie befindet sich im Eigentum der Stadt Halver, die es für die letzte Nutzung an das Land zur Notaufnahme von Flüchtlingen vermietet hatte. 

Seitdem steht das Gebäude wieder leer. Es sei zu erwerben so, wie es jetzt da stehe, heißt es. Für eine eventuelle gewerbliche Nutzung müsste der Bebauungsplan geändert werden. Dem stehe man positiv gegenüber, sagt der Kämmerer der Stadt, der in Sorge ist, in Kürze kaum noch Gewerbeflächen bereitstellen zu können.

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