Bezugsperson für Flüchtlinge und Wohnungslose gesucht

Unterstützung für Menschen vom Halveraner Bahnweg

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Am Bahnweg befinden sich derzeit noch in drei Häusern Unterkünfte für Flüchtlinge und Wohnungslose.

Halver - Die Stadt will für die Menschen, die in den Unterkünften am Bahnweg leben, eine pragmatische Anlaufstelle vor Ort schaffen beziehungsweise erhalten.

Dafür gibt es bislang eine Halbtagskraft, die als Hauswart und Bindeglied zum Rathaus arbeitet, deren Vertrag aber in Kürze ausläuft. Die Stadtverwaltung schreibt daher zurzeit zwei Stellen auf geringfügiger Basis aus, die diese Lücke schließen sollen. 

Sie sollen als Hauswarte – idealerweise vielleicht auch mit handwerklicher Begabung – den dort lebenden Flüchtlingen beziehungsweise Wohnungslosen beratend und unterstützend zur Seite stehen, plant Thomas Gehring, Fachbereichsleiter Bürgerdienste in der Stadtverwaltung. Auch ein Zuverdienst für Vorruheständler sei vorstellbar. 

Zeitnahe Besetzung? 

Gehring hofft, die 450-Euro-Stellen zeitnah besetzen zu können. Grund ist die neue Struktur, die die Stadt für die Unterkünfte schaffen will. Die Politik hatte bereits vor den Sommerferien diese Vorgehen bestätigt: Die Stadt will die heruntergekommenen Gebäude Bahnweg 4 und 8 aufgeben. Flüchtlinge und Wohnungslose werden sich dann ab Oktober das Gebäude Bahnweg 6 teilen. 

Dabei profitiert Halver insgesamt von der Entwicklung der Flüchtlingszahlen. Es sind zurzeit 65 Menschen, die sich im Anerkennungsverfahren befinden. Zeitweise waren es deutlich mehr als 100. Die städtischen Kapazitäten sind derzeit auf maximal 120 Menschen ausgelegt, die untergebracht werden können. 

Man benötige unverändert einen Puffer, wenn die Zahlen wieder steigen sollten, sagt Gehring nicht zuletzt mit Blick auf die kaum einzuschätzende Entwicklung im Norden Syriens in Idlib.

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