Neue Baugebiete

Halver plant neue Wohnbauflächen

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Nach Schmittenkamp kommen noch weitere, allerdings kleinere Baugebiete.

Halver - Nach dem großen Baugebiet Schmittenkamp in Oberbrügge-Ehringhausen, das derzeit entsteht, soll es weitere, allerdings kleinere Wohnbauflächen geben.

Die Stadt Halver will kurzfristig noch die Möglichkeiten des Paragrafen 13b des Baugesetzbuches nutzen. Das bedeutet im Klartext den Wunsch, Wohnbauflächen im beschleunigten Verfahren auszuweisen, wie Kämmerer Markus Tempelmann, zuständig auch für die Bauleitplanung, im Gespräch ankündigt. 

Es geht um kleinere Flächen für Wohnbebauung. Zur Lage wollte Tempelmann aufgrund noch nicht abgeschlossener Verhandlungen nichts sagen. Im Sommer seien mehrfach Anfragen interessierter potenzieller Bauherren im Rathaus aufgelaufen.

Weil die Stadt selbst zurzeit keine Grundstücke bereitstellen kann, werde man versuchen, noch bis zum Jahresende für eine, möglicherweise auch zwei Flächen Aufstellungsbeschlüsse im Rat zu fassen. 

Mangel an Wohnraum

Dies ist Voraussetzung des Gesetzgebers, der aufgrund des Mangels an Wohnraum befristet bis zum 31. Dezember die Möglichkeit eröffnet, Bebauungspläne mit einer Grundfläche von weniger als 10.000 Quadratmetern im Außenbereich, aber direkt an vorhandene Bebauung anschließend, im beschleunigten Verfahren zuzulassen. Der Satzungsbeschluss ist bis zum 31. Dezember 2021 zu fassen. 

Aufgrund der selben Rechtsnorm soll auch die zügige Bebauung des Wohngebiets Schmittenkamp in Oberbrügge-Ehringhausen erfolgen. Dieses Vorhaben genieße zurzeit Priorität, nicht zuletzt in der Hoffnung, dass die Bauwilligen dort noch in den Genuss des Baukindergelds kommen könnten, das noch bis Ende 2020 beantragt werden kann.

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