Neubaugebiet Schmittenkamp

Weiterer Schritt in Richtung Baugebiet Schmittenkamp

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Blick übers geplante Baugebiet Schmittenkamp hinweg nach Westen zur Landesstraße 528.

Oberbrügge - Die Stadt habe eine positive Rückmeldung aus der Bezirksregierung Arnsberg erhalten, was die Planungen für das Neubaugebiet Schmittenkamp angeht.

Das Vorhaben sei konform zur Regional- und zur Landesentwicklungsplanung, bestätigt auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers Peter Kaczor aus dem Fachbereich Bauen und Wohnen der Stadt. 

Die Stadt beabsichtigt die Erschließung des Baugebiets auf der bisherigen Grün- und Ackerfläche westlich der Schmiedestraße in Ehringhausen. Rund 25 000 Quadratmeter Fläche könnten dort für Wohnbebauung genutzt werden. 

Das Tempo ist besonders

Das Besondere an dem Vorhaben ist das Tempo, mit dem es vorangetrieben werden soll. Denn die Stadt will eine Regelung nutzen, die der Gesetzgeber angesichts des massiven Mangels an Wohnraum eingeführt hat – den Paragrafen 13 b des Baugesetzbuches. In der Norm geht es um die Einbeziehung von Außenbereichen ins beschleunigte Verfahren, wenn sie an vorhandene Bebauung grenzen. 

Nächster Schritt seitens der Stadt wird nun sein, Vorabentwürfe für ein Erschließungskonzept zu entwickeln, das heißt zur Aufteilung von Grundstücken, abwassertechnische und verkehrliche Erschließung. Eine wichtige Rolle spielt daher auch der Kanalbau in der Straße Am Nocken, die im Wesentlichen in diesem Jahr erfolgen soll. Bei der Straßenführung sei zu berücksichtigen, dass mittel- bis langfristig auch weitere Flächen über den bislang beantragten Bereich erschlossen werden könnten. 

„So weit, dass Grundstücke verkauft werden können, sind wir noch lange nicht“, sagt Peter Kaczor im AA-Gespräch. Im Idealfall könne dies vielleicht im kommenden Jahr passieren. Die Bodenbegutachtung auf mögliche archäologische Funde ist bereits erfolgt. 

Artenschutzrechtliche Untersuchungen

Jetzt stehen artenschutzrechtliche Untersuchungen an. Welche Varianten der Bebauung in Frage kommen könnten, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen. Angedacht sind in erster Linie Einfamilienhäuser für junge Familien als erste Zielgruppe. Andere Überlegungen gehen dahin, teilweise auch Geschosswohnungsbau vorzusehen für kleinere Haushalte. Angefragt hatte zu diesem Thema bereits die SPD-Fraktion, die Handlungsbedarf beim Wohnraum für niedrigere bis mittlere Einkommen sieht.

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