Start für Hundertwasser-Ausstellung

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Halver - Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser. Was für ein Name! Dem österreichischen Künstler (15.12.1928 – 19.2.2000) widmet die Stadt Halver eine Ausstellung.

Eröffnet wird sie am Donnerstag um 18 Uhr in der Villa Wippermann, Frankfurter Straße 45. Der Eintritt zur Vernissage ist frei. Bis zum 3. Dezember werden seine Arbeiten mit Schwerpunkten auf Grafik im Haus der Kultur zu sehen sein. Täglich von 11 bis 18 Uhr können Besucher in der aufwändig sanierten Jugendstilvilla Einblick nehmen in sein Schaffen und eine mehr als ungewöhnliche Biografie. 

Mehr als ein Jahr Vorarbeit steckt in dem Projekt, das die Galerie F aus Kleve auf Betreiben der städtischen Kulturbeauftragten Ingeborg Zensen ins sauerländische Halver bringt. Kerstin Rupin-Friedrichs und Wolfgang Björnskow als Ausstellungsmacher waren begeistert vom Ambiente des ehemaligen Fabrikanten-Wohnhauses, das nun als drittes Haus der Kultur besonders für die Städte oben an der Volme zugänglich ist. 

Aber die Ausstellung über zwei Etagen zielt nicht allein auf Halver und das nahe Umfeld wie Lüdenscheid oder die Kommunen des Volmetals oder im Bergischen. Mehr als 200 Schulen sind angeschrieben, um sich unter kompetenter Führung dem Werk des Mannes zu nähern, der als Friedrich Stowasser zur Welt kam, um sie als Künstler und Architekt zu verändern. 

50 Stellwände, „nur 50 Stellwände“, haben die Galeristen aus dem Raum Kleve mit nach Halver gebracht in das Gebäude, das mit Millionenaufwand aus Mitteln der Regionale saniert werden konnte. „Wir können hier zum Glück auch an die Wand“, sagt Kerstin Rupin-Friedrichs nach einem Zehn-Stunden-Tag, der nach dem Gespräch mit dem Berichterstatter noch lange nicht zu Ende ist. 

Das Erdgeschoss wird in den nächsten Wochen das Entrée bilden – den Einblick in die Biographie, persönliche Fotografien, politische Plakate wie für Greenpeace oder Jacques Cousteau. Der dokumentarische Film „Regentag“ wird dort zu sehen sein. Auch die Kontroverse, wie es zum Bau des Wiener Hundertwasserhauses kam, wird erläutert. 

Im Obergeschoss geht es ins „Herzstück“: Die berühmte Grafik des Mannes, der die geraden Linien von Beginn seines Schaffens an ablehnte.

Vernissage heute, 18 Uhr, Eintritt frei. Info zur Ausstellung: www.ausstellung-hundertwasser.de, E-Mail: info@ausstellung-hundertwasser.de, Tel. 02826/802367

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