Ein brüderlicher Händedruck für die Humboldtschule

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Stellten das Logo für die Humboldtschule vor (von links): Kai Hellmann (Stadt Halver), Jens Büttner und Florian Schatter (beide Werbeagentur plakart) sowie Thomas Gehring (Stadt Halver).

Halver - In einem halben Jahr steht fest, ob eine Sekundarschule in Halver errichtet werden kann. Unter dem Arbeitstitel Humboldtschule laufen die Planungen hinsichtlich dieser neuen Schulform auf Hochtouren, die Werbemühle mahlt. Die Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt sind nicht nur Namensgeber der Sekundarschule, sondern nun auch Teil des am Freitag vorgestellten Logos.

In der Silhouette seitlich dargestellt, reichen sich die Humboldtbrüder die Hand. Diese Geste symbolisiert nicht nur ein Aufeinanderzugehen, eine Verknüpfung zweier Schulformen, sondern bildet passenderweise den Buchstaben H - für Humboldtschule oder Halver - erklärten Jens Büttner und Florian Schatter von der Werbeagentur „plakart“. Die Neuenrader hatten im Juni den Zuschlag der Jury erhalten, das Logo für die Humboldtschule zu entwerfen.

„Es ist die Schlichtheit, hinter der gleichzeitig eine bedeutende Symbolik steckt, die der Idee der Sekundarschule mehr als gerecht wird“, machte Fachbereichsleiter Thomas Gehring seine Begeisterung für das Logo deutlich. Nicht nur im Hinblick auf das Zusammenwachsen von Real- und Hauptschule, sondern auch im Zuge der Inklusion, die an der Humboldtschule eine große Rolle spielen werde.

„Der Händedruck soll verdeutlichen, dass an der Humboldtschule keine Barrieren aufgebaut werden. Vielmehr steht die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit im Fokus“, führte auch Kai Hellmann von der Stadt Halver im Rahmen des Pressegesprächs im Rathaus gestern aus.

Platziert wurden die Humboldtbrüder auf einem tief-türkis-farbenen Hintergrund. Und auch dahinter steckt eine nicht mindergewichtig Bedeutung, wie Schatter erklärte: „Als eine Mischung aus Blau und Grün steht Türkis für die Literatur- beziehungsweise Naturwissenschaft, der sich die Humboldtbrüder verschrieben hatten.“ Während der Schriftzug „Humboldtschule“ in einer verspielten, jugendlichen Schrift gehalten wurde, entschieden sich die Werbeprofis bei dem Zusatz „Sekundarschule der Stadt Halver“ für eine nüchterne Schriftart.

Ein Konzept, das die Zuständigen der Stadt offenbar überzeugt hatte. „Wir sind froh, dass das Logo steht. Damit ist ein weiterer Schritt in Richtung Sekundarschule getan“, so Gehring.

75 Anmeldungen müssen im kommenden Jahr vorliegen, damit eine Sekundarschule in Halver errichtet werden kann. Ein achtseitiger Flyer, der sich bereits im Druck befindet, soll bald Eltern und Schüler sowie Lehrer über die Humboldtschule informieren.

Von Friederike Domke

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