Stadt erhält 259 000 Euro aus Investitionsförderprogramm

Symbolbild

Halver - Über einen unerwarteten Geldsegen kann sich die Stadt Halver freuen: Nach dem derzeitigen Stand der Dinge – das Land muss noch die Verteilung verabscheiden – werden 259 000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm des Bundes für finanzschwache Kommunen in die Stadt im Grünen fließen.

Wie Stadtkämmerer Markus Tempelmann auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers erklärte, könnte es bei einem anderen Verteilungsschlüssel – die Zahl der Hartz-4-Empfänger spiele eine wesentliche Rolle – zwar eine Million Euro sein, doch auch ein Viertel davon sei willkommen. Die Fördergelder sind zweckbunden, können unter anderem für energetische Maßnahmen verwendet werden.

Da habe man bei der Stadt schon ein Ziel vor Augen: Die Aula der Real- und künftigen Humboldtschule soll eine Wärmedämmung erhalten. Wie Tempelmann gegenüber dem AA erklärte, werde man möglicherweise schon in den nächsten Ausschuss- beziehungsweise Ratssitzungen darüber sprechen.

Eigentlich stehe die Realschulaula derzeit noch nicht auf der Agenda, doch Michael Schmidt, der Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen, werde diese energetische Sanierungsmaßnahme vorziehen. Gleichwohl, darauf wies Tempelmann ebenfalls hin, die Fördergelder können bis ins Jahr 2018 ausgegeben werden. Allerdings könne solch eine Maßnahme nicht ausschließlich mit dem Zuschuss finanziert werden. Die Stadt hat einen Anteil von zehn Prozent aufzubringen.

Der Stadtkämmerer bedauert ein wenig, dass die Mittel aus dem Investitionsförderprogramm nicht für andere Zwecke wie beispielsweise Straßensanierung verwendet werden dürfen. Ein förderungswürdiger Bereich wäre noch die „frühkindliche Bildung“, doch dafür bestehen in Halver keine entsprechenden Maßnahmen.

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