Sportplatz: Vermessung fällt wegen Nebel aus

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Der Plan war zu lesen, doch das Wetter machte einen Strich durch die geplante Vermessung. -

HALVER - Die Hand vor Augen konnte die Breitensportbeauftragte des Stadtsportverbandes, Claudia Wrede, gestern Morgen schon noch sehen. Bis zum anderen Ende des Franz-Dobrikat-Sportplatzes wurde es hingegen deutlich schwieriger. Nach neuerlichen leichten Schneefällen und Nebel konnte sich der Kiersper Vermessungsingenieur Reiner Lockemann den Weg in die Nachbarstadt daher sparen. Die für gestern vorgesehene Vermessung des Platzes fiel witterungsbedingt aus. Das Sprichwort „aufgehoben ist nicht aufgeschoben“ hat aber Gültigkeit. Von Marco Fraune

Auf die Unwägbarkeiten des Wetters hatte im Sportausschuss bereits der designierte Geschäftsführer der noch zu gründenden gemeinnützigen GmbH (gGmbH), Dieter Hoffmann, hingewiesen. Besonders für das Verlegen des Kunstrasens müssten beste Bedingungen herrschen. „Wir wollen auch nichts riskieren.“ Sollten Wetter und Finanzen stimmen, wird dem Zeitplan zufolge im Mai die Ausschreibung erfolgen, Mitte August die Vergabe des Auftrags, im September wäre dann Baubeginn. „Ende Oktober könnten wir das grüne Band durchschneiden“, blickte Hoffmann bereits auf die Eröffnungsfeier. Arnd Knitter vom Stadtsportverband zeigte sich sogar noch ein wenig optimistischer und meinte, dass bei einer Verlegung der ersten Heimspiele der auf der Karlshöhe kickenden Mannschaften von Beginn der nächsten Saison an die neue Heimstätte fertiggestellt ist.

Dass eine Menge ehrenamtliches Engagement geleistet wird, verdeutlichte Knitter. Nach der Vermessung würden die Ergebnisse vom Halveraner Architekten Ulrich Wallmann eingezeichnet. Der Plan würde nach und nach gefüllt, Planungsgrundlagen liefere zudem Bauingenieur Jürgen Theiß – alles ohne Honorar. Knitter: „Wir packen alles in den Bauantrag. Und es ist sehr viel Ehrenamt dabei.“ Auch die Stadt arbeite mit. Wer den Auftrag für das Bauvorhaben erhält, könne im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung geklärt werden.

Hoffmann blickte bereits auf die Vergabe der Trainingszeiten. Diese würde bei ihm als Geschäftsführer angesiedelt, schließlich seien mehrere Vereine aktiv. Die Wohnungsbaugesellschaft Halver-Schalksmühle soll nach den Planungen die Verwaltung des Areals übernehmen

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