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Sponsorenlauf im Grünen: Schüler legen viele Kilometer für den guten Zweck zurück

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Von: Sarah Lorencic

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Durch Wälder und über Felder führte der 3,5-Kilometer lange Sponsorenlauf der Humboldtschüler.
Durch Wälder und über Felder führte der 3,5-Kilometer lange Sponsorenlauf der Humboldtschüler. © Lorencic, Sarah

Am Mittwoch liefen 470 Schüler durch Wälder und Felder für den guten Zweck. Für jeden Kilometer gibt es Geld - und das ist am Ende gar nicht wenig.

Halver – Die Humboldtschüler laufen wieder. Nach coronabedingter Pause fand am Mittwoch bei bestem Wetter der Sponsorenlauf der Schule statt. Mit Start am Franz-Dobrikat-Sportplatz ging es für die 470 Schülerinnen und Schüler 3,5 Kilometer durch Wälder und über Felder rund um die Fischteiche. Bergauf und bergab und im wahrsten Sinne über Stock und Stein.

Motiviert waren die meisten Humboldtschüler in jedem Fall. Die Schüler gaben alles. In vier Stunden konnten die Mädchen und Jungen so viele Runden laufen, wie sie wollten. Einige brachten Höchstleistungen wie ein Schüler, der auf Zuruf darauf antwortet, die wievielte Runde er schon hat: „Neunte jetzt.“ Also mehr als 30 Kilometer in vier Stunden. Am Ende läppern sich die Kleinbeträge von 50 Cent bis einige Euros pro Runde.

Dass die Kilometer auch wirklich gelaufen wurden, hielten Lehrerinnen und Lehrer an insgesamt fünf Stationen entlang des Weges mit einem Stempel fest. Für die nötige Sicherheit sorgten ebenfalls Lehrer, die auf Fahrrädern den Weg abfuhren. Für den Ernstfall war das DRK vor Ort. Besonders war, dass alle Schüler zusammen waren, wie Schulleiter Reiner Klausing sagt. Manche Fünftklässler staunten nicht schlecht über die vielen Schüler, erzählt er.

Geld gibt es im Anschluss für jeden gelaufenen Kilometer von selbst gesuchten Sponsoren – meist sind das Eltern, Freunde oder Nachbarn. Wie Reiner Klausing sagt, kommen meist bis zu 4000 Euro bei diesen Läufen zusammen. Wie viel es diesmal sein wird, bleibt abzuwarten. Gespendet wird an den Verein Utho Ngathi, der behinderte Menschen in Afrika unterstützt. Auch die Jahresgebühr des Wasserspenders der Schule wird dadurch finanziert.

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