Schaukel und Turm machen Platz für neuen Spielespaß

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Bei den Kindern kommt die neue Kletterkombination sehr gut an. ▪

HALVER ▪ Etwa drei Wochen lang schraubte, bohrte und hämmerte ein Mitarbeiter des Baubetriebshofs auf dem Spielplatz am Ohler Weg. Anfang der Woche war das Werk vollbracht. Jetzt dürfen sich die Besucher der Anlage über neue Spielgeräte freuen.

Wo einst eine in die Jahre gekommene Schaukel und ein teilweise maroder Holzkletterturm zu finden waren, präsentieren sich nun eine neue Kletterkombination, eine Miniwippe, ein Sandkasten und eine Bank. „Beim Kletterturm war das Holz teilweise verfault“, erklärt Raimund Baytz vom Baubetriebshof. Zudem seien auch Schäden durch Vandalismus entstanden. „Vor anderthalb Jahren war das noch schlimm auf dem Gelände“, berichtet Baytz. Inzwischen habe sich die Situation aber beruhigt. Auch die Sicherheitsvorkehrungen an den Geräten hätten angefangen, schlechter zu werden. Deshalb sei eine Erneuerung dringend nötig gewesen.

Anstatt ausschließlich aus Holz bestehe das neue Klettergerät nun zum Großteil aus Stahl. Der Vorteil dabei sei, dass diese Kombination länger halte. Auch die alte Schaukel musste weichen. An ihrer Stelle soll bald noch ein Tampenschwinger, wie er bereits auf dem Spielplatz Heedheide existiert, aufgebaut werden.

In einem aus Recyclingmaterial hergestellten Sandkasten sollen kleine „Kuchenbäcker“ und „Burgenbauer“ zukünftig nach Herzenslust buddeln können. Ebenfalls neu ist eine Bank. Diese hätten die Bauhofmitarbeiter aus einem Unterbau einer anderen Bank gefertigt.

Die neuen Geräte seien für Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren geeignet. Dabei sei natürlich auch auf Sicherheit geachtet worden. So habe die Rutsche an der Treppe einen Überhang, der verhindern soll, dass Kinder, die noch nicht fähig sind, das Gerät zu benutzen, dieses erst gar nicht betreten können. Aber: „Das Risiko wird nur minimiert. Die Kinder sollen ja auch lernen, ihre Grenzen zu erkennen und zu merken, was sie können und was nicht“, sagt Baytz. Das sei auf allen Spielplätzen so üblich.

Während der Sandkasten und die Bank durch Eigenleistung der Bauhofmitarbeiter entstanden waren, seien die übrigen Geräte extra für den Spielplatz angeschafft worden. „Wir machen uns immer einen Kopf darüber, was für die Kinder spannend sein könnte. Dann holen wir Angebote ein und geben sie an den Fachbereich weiter“, erklärt Raimund Baytz.

Jetzt warten die Mitarbeiter des Bauhofs nur noch auf den Tampenschwinger, um den Spielplatz endgültig fertigstellen zu können. Wann das Gerät geliefert wird, konnte der Leiter des Baubetriebshofs noch nicht sagen. ▪ Jana Peuckert

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