Spielespaß trotz Regenschauer

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Während einige Kinder unter dem Dach der Rathauspark-Bühne mit Tellern und Tüchern jonglierten, wurde auf der Wiese kräftig Fußball gespielt. Auch die Kleinsten machten mit.

HALVER/OBERBRÜGGE - Das Ungetüm ist 25 Meter lang, knallbunt und mit allerlei Finessen versehen. Zum Abschlussfest des diesjährigen Sommerprogramms „Ferien to go“ hatten die Veranstalter vom Jugendzentrum eine riesige Hüpfburg im Rathauspark aufbauen lassen. Während im Park gespielt wurde, wanderten die Ferienspaß-Teilnehmer der katholischen Gemeinde „Christus König“ nach Oberbrügge zum Bürgerhaus.

Nachdem die 42 Kinder von „Ferien to go“ zunächst mit ihren Betreuern gemütlich im Jugendzentrum gefrühstückt hatten, wanderte die Gruppe im Anschluss in den Rathauspark. Dort wartete nicht nur die Zauberland-Hüpfburg auf sie, sondern auch viele weitere Spielzeuge. Obwohl pünktlich zum Spielbeginn der Nieselregen kurzzeitig einsetzte, waren die Kinder mit Eifer dabei und sicherten sich die besten Spielgeräte. Die Hüpfburg musste aber nach einem Testlauf zunächst gesperrt werden, da die Rutschgefahr zu groß war.

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Ferienspaß des Jugendzentrums Halver

Den Spaß ließen sich die Kinder trotz des Schauers nicht nehmen. Sie nahmen schnell die kleinen Zelte auf den Wiesen in Beschlag oder spielten unter dem Dach der Rathauspark-Bühne. Das Jugendzentrum hatte verschiedene Spielkisten mitgebracht. Ob Springseil, bunte Tücher oder Malkreide – für jeden war etwas dabei. Während die Jungs auf der Wiese Fußball spielten, drehten die siebenjährige Julia und die zwölfjährige Ann-Kathrin gekonnt bunte Teller auf einem Stab. Joelina (9) und Lea (10) machten es sich währenddessen auf einer Decke gemütlich und schauten dem Treiben zu.

Nachdem der Regen aufgehört hatte, konnte auch die Hüpfburg in Beschlag genommen werden. Auf dem Gummi-Ungetüm gab es viel zu entdecken: Hier konnte geklettert werden, dort mussten sich die Kinder durch dicke Säulen schlängeln oder durch Tunnel rutschen. Jugendzentrumsleiter Arndt Spielmann war mit dem Verlauf der „Ferien to go“-Woche zufrieden. „Auch wenn dieses Programm mehr oder weniger nur zweite Wahl war, war es die beste Lösung.“ Die Baustelle an der Jugendheimstraße machte nämlich die Umsetzung des „Halvywood“-Programms aus den Vorjahren unmöglich. Einzelne Elemente kamen aber auch diesmal zum Zug. Denn am Montag und Dienstag konnten sich die Jugendlichen selbst aussuchen, ob sie im Park oder im Wald unterwegs sein wollten, oder ob sie lieber im Zentrum in der Spiel- oder Kreativ-Gruppe aktiv werden wollten. Trotz der Umstellung waren die Kinder zufrieden mit dem Programm. „Wir haben von den Kindern und ihren Eltern bisher nur positives Feedback erhalten“, erklärte Christiane Huthmann, Mitarbeiterin im Jugendzentrum. Insgesamt waren elf Mitarbeiter des Zentrums im Einsatz, um die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zu betreuen.

In Oberbrügge hatten die Betreuer des Ferienspaß-Programms der katholischen Gemeinde „Christus König“ gestern Nachmittag derweil einne kleine Olympiade vorbereitet. An zehn kniffligen Stationen versuchten sich die Kinder in Geschicklichkeitsspielen und Rätseln. Zuvor war die komplette Mannschaft zu Fuß von Halver nach Oberbrügge zum Bürgerhaus gewandert. Dort liefen die Kinder – natürlich in ihren orangfarbenen T-Shirts – vom Sackhüpfen zum Flaschenwerfen und Kreuzworträsteln und von dort zur Wasserbomben-Balancier-Station. Wer es schaffte, die wackelige Bombe auf einem Tischtennisschläger durch Parcours zu steuern, ohne dass sie runter fiel, bekam volle Punktzahl.

Auch der Luftballon – den sich die Kinder zwischen die Beine geklemmt hatten – durfte den Boden nicht berühren.

Spielerisch „kämpften“ sich die Teilnehmer durch die verschiedenen Stationen, bis am Ende des Tages die erfolgreichsten Olympioniken geehrt wurden. Die ereignisreiche und aufregende Woche des Ferienspaßes beendeten die jungen Teilnehmer und die Betreuer schließlich bei einem Würstchen vor dem rauchenden Grill.

Von Friederike Domke und Alisa Kannapin

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