Spiel und Spaß wichtiger als Weiten und Zeiten

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Auch das Bankrutschen will gelernt sein. ▪

HALVER ▪ Laufen, Werfen, Sprinten, Springen – wer kennt sie nicht, die Disziplinen der Bundesjugendspiele? Von vielen geliebt, von so manchem gehasst, gehören sie zur Schulzeit einfach dazu. Dass man aus dem Leichtathletikwettbewerb aber viel mehr machen kann als eine reine Leistungsabfrage mit Wettkampfgedanken, das stellt schon seit mehreren Jahren das Team der Grundschule „Auf dem Dorfe“ unter Beweis. Denn dort werden die Bundesjugendspiele einfach in ein großes Spiel- und Sportfest integriert, bei dem der Spaß an der Bewegung viel wichtiger ist als Zeiten und Weiten.

Und so tummelten sich gestern bei optimalen Bedingungen die Mädchen und Jungen der Grundschule auf dem gesamten Schulgelände sowie dem Sportplatz an der Mühlenstraße, um sowohl die Leichtathletikprüfungen zu absolvieren als auch die elf Spiel- und Sportstationen. „Wir haben damals damit begonnen, um zum einen die Wartezeiten zwischen den Disziplinen zu verkürzen, zum anderen, um den Leistungsdruck ein bisschen runter zu schrauben“, erklärt Lehrerin Angelika Hartel. „Der Spaß an der vielfältigen Bewegung soll hier im Vordergrund stehen.“

Und so mussten die Grundschüler unter anderem ihre Treffsicherheit beim Dosenwerfen unter Beweis stellen, ihre Geschicklichkeit und Konzentration walten lassen oder zeigen, wie schnell sie „im Sack“ oder auf einem Rollbrett unterwegs sind. Unterstützt wurde das Lehrerkollegium einmal mehr von zahlreichen Eltern, die die Stationen betreuten, und von Schülern des Anne-Frank-Gymnasiums. „Und wenn es an einem anderen Tag um die Langläufe geht, werden Schüler der Ganztagsschule wieder als Zeitnehmer zur Verfügung stehen“, verweist Hartel auf die gute Kooperation zwischen den Schulen. ▪ Kerstin Zacharias

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