Sperrung der Helle vorerst kein Thema

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Einfahrt zur Helle aus Richtung Bächterhof. ▪

HALVER ▪ Die Absperrung des Bächterhofs infolge des Kreisverkehrbaus führt nach Angaben eines Anwohners in der Helle dazu, dass zahlreiche Autofahrer durch die verkehrsberuhigten Zonen Helle und Südstraße fahren, um auf die Von-Vincke-Straße zu gelangen (wir berichteten). Um sich selbst ein Bild von der angeblichen Gefahrenlage zu machen, war Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste gestern persönlich vor Ort.

„Jeder, der durch einen verkehrsberuhigten Bereich fährt, muss sich darüber im Klaren sein, dass hier nur eine Maximalgeschwindigkeit von acht bis zehn Stundenkilometern erlaubt ist“, machte Eicker deutlich. Der Verwaltungsmitarbeiter hielt gestern Mittag einige Autofahrer an, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten, und verdeutlichte diesen die Regelung in einem kurzen Vier-Augen-Gespräch.

Ob die Helle und die Südstraße, wie von Anwohner Winfried Keil behauptet, tatsächlich potenzielle Gefahrenpunkte für ältere Passanten mit Gehhilfen und Rollatoren darstellen, wollte Eicker gestern nicht bestätigen. „Das hat natürlich auch viel mit subjektivem Empfinden zu tun“, so der städtische Angestellte.

Eine Sperrung der beiden Straßen sei zum jetzigen Zeitpunkt allerdings kein Thema, stellte Eicker klar: „Wir müssen erst einmal sehen, wie sich der Verkehrsfluss im Innenstadtbereich nach den Sperrungen verteilt.“ Aus diesem Grund würden Zahlen erhoben, die das veränderte Verkehrsaufkommen in den „freien“ Straßen dokumentieren sollen. Diese Werte sollen Eicker zufolge Mitte kommender Woche den Verantwortlichen von Straßen.NRW und des Straßenverkehrsamts vorgelegt werden, die sich in Halver ein Bild von der Lage verschaffen wollen. In jedem Falle, versicherte der Mitarbeiter des Fachbereichs Bürgerdienste, sei die Stadt bestrebt, die Sperrung des Bächterhofs aufzuheben – auch mit Hilfe eben jener Werte. ▪ Sven Prillwitz

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