AFG: Kilometer sammeln für guten Zweck

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Halver - Schüler und Lehrer des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) schnüren am kommenden Donnerstag die Wanderschuhe: Mit einem Spendenwandertag in Richtung Kreuzberg und Umgebung soll Geld für karitative Zwecke gesammelt werden.

Alle zwei Jahre findet die Spendenwanderung statt, in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal. „Die Schüler haben die Möglichkeit, sich verschiedene Wanderrouten auszusuchen. Sie können mindestens zwölf und maximal 22 Kilometer laufen“, sagt Stephan Draheim, Lehrer am AFG. Autofahrer werden gebeten, an diesem Tag besonders vorsichtig zu fahren und auf die Wanderer zu achten.

Die Schüler haben sich im Vorfeld Sponsoren gesucht, die für jeden gelaufenen Kilometer einen bestimmten Betrag zahlen. „In den vergangenen Jahren sind so jedes Mal zwischen 15 000 und 20 000 Euro zusammengekommen“, berichtet Paul Meurer, Schulleiter des AFG. „Es werden alle Schüler mitmachen. Es ist eine tolle Gemeinschaftsaktion der Klassen und Kurse“, fügt er hinzu.

50 Prozent der erlaufenen Spenden sollen für die Schule verwendet werden. „Das Geld soll in die Ausstattung des AFG fließen“, sagt Meurer. Die anderen 50 Prozent sollen aufgeteilt werden auf den Verein Partnerschaft Sahelzone Schalksmühle und auf die Initiative zur Renovierung des Aussichtsturms auf der Karlshöhe. Federführend ist hier der Heimatverein. „Der Turm ist für mich Halver. Wenn ich ihn sehe, weiß ich, dass ich zuhause angekommen bin“, sagt Draheim. „Der Vorstand des Heimatvereins fand die Idee super. Wir wollen durch den Lauf auch auf die Problematik des Turms aufmerksam machen und hoffen, dass sich die Bürger angesprochen fühlen, auch unabhängig von der Spendenwanderung für den Erhalt zu spenden“, fügt Meurer hinzu. Der Verein Partnerschaft Sahelzone wird bereits seit Längerem vom AFG unterstützt, um Projekte in Mali zu finanzieren.

Die zu wandernden Strecken wechseln mit jedem Spendenwandertag. „Wir sind mit ein paar Lehrern bereits die Grundstrecke abgegangen“, sagt Meurer und ergänzt: „Die Strecke ist besonders fern von Bebauung und geht mitten durch die Natur.“ Die Schüler haben im Voraus Informationen zum Umweltschutz und zum Verhalten in der Natur bekommen. Für die Verpflegung sorgen sie selbst, jedoch solle am City-Ofen, der auf der Strecke liegt, als Dankeschön für jeden Teilnehmer ein Stück Pizza bereit liegen. „Wir haben auch angedacht, auf dem Schulhof nach der Wanderung Pizzaschnecken zu verteilen“, sagt Meurer.

Und es wartet noch eine weitere Belohnung auf die Schüler: Die Klasse mit dem durchschnittlich höchsten Spendenerlös erhält einen Tag, an dem sie gemeinsam einen Ausflug machen kann. Ebenso darf sich die Klasse, die am weitesten gewandert ist, über einen solchen Tag freuen. Die jeweils zweiten Plätze sollen Gutscheine erhalten.

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