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Spendenlauf am Gymnasium: Rennen für den Frieden

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Von: Sarah Lorencic

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Für jede Runde gibt es Geld von selbst gesuchten Sponsoren. In der Summe könnte einiges für die Ukraine zusammenkommen.
Für jede Runde gibt es Geld von selbst gesuchten Sponsoren. In der Summe könnte einiges für die Ukraine zusammenkommen. © Lorencic, Sarah

Die Schülerinnen und Schüler haben einen Spendenlauf für die Ukraine organisiert. Und sie sind gerannt, was das Zeug hält.

Halver – Wie viel Geld zusammengekommen ist, wird sich erst kommende Woche zeigen. Aber die Schülerinnen und Schüler sind motiviert für die Ukraine um den Schulblock gelaufen. Und vorab haben sie Eltern, Oma und Opa, Freunde und Nachbarn zu Sponsoren ernannt. Von 50 Cent bis 5 Euro pro Runde ist alles dabei. Wie die Siebtklässler Ben Bialluch, Moritz Krone und Hendrik Sandkühler im Ziel erzählen, haben sie zusammen schon mehr als 100 Euro „erlaufen“. Hochgerechnet auf alle Teilnehmer am Spendenlauf könnte so einiges zusammen kommen, sagt Klassenlehrer Ivan Knesevic.

Motivierend steht er am Eingang der alten Hauptschule und feuert alle an. Für Energie und Erfrischung zwischendurch stehen Wasser und Traubenzucker zur Verfügung. Denn: Jede Runde zählt. Deshalb motivieren sich auch die Schülerinnen und Schüler gegenseitig. „Komm, noch eine Runde“, rufen sie sich zu und zerren ihre Mitschüler noch ein weiteres Mal mit.

Simon Kebekus, Lina Bayerl, und Michael Sokolov (v.l.) mit Lehrerin Teresa Czuczman (2. v.l.).
Organ-Team: Simon Kebekus, Lina Bayerl, und Michael Sokolov (v.l.) mit Lehrerin Teresa Czuczman (2. v.l.). © Lorencic, Sarah

Eine Schulstunde stand jedem Jahrgang zur Verfügung. Rund 40 Minuten Dauerlauf hieß das für die Gymnasiasten. Organisiert wurde die Aktion von der Schülervertretung, namentlich Lina Bayerl, Simon Kebekus und Michael Sokolov. Für sie ist es eine Selbstverständlichkeit, zu helfen. Das Geld soll an große Hilfsorganisationen gehen, die in der Ukraine und in den Ländern helfen, wo Flüchtlinge ankommen. Auch in Halver soll einiges bleiben. Es fliehen immer mehr Menschen und es fehlt an Geld, sagt Simon Kebekus.

Unterstützt wurde die Schülervertretung auch von den SV-Lehrern Teresa Czuczman und Imke Otto. Befürwortung aber gab es aus der gesamten Schüler- und Lehrerschaft. Mit ihrer Rundenzahl sammeln die Schüler jetzt ihr erlaufenes Geld bei den Sponsoren ein. Und dann geht es in die Ukraine.

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