AFG spendet 4000 Euro für die Sahelzone

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Die Schüler der 6b und ihre Klassenlehrerin Christina Teipel-Pickelein übergaben zusammen mit Paul Meurer und Stephan Draheim eine Spende über 4000 Euro an Francoise Eckern, Ralf Lother Knop und Peter Höller vom Partnerschaftsverein Sahelzone.

Halver - Es bleibt dabei: Die Einnahmen, welche die Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) bei ihrem traditionellen Spenden-Wandertag erzielen, kommen nicht nur der Schule, sondern auch sozialen Projekten zugute.

So konnte gestern – nachdem alles durchgerechnet und aufgerundet worden war – Schulleiter Paul Meurer und Wandertag-Organisator Stephan Draheim die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Sahelzone in Schalksmühle, Francoise Eckern, Kassierer Ralf Lothar Knop und Vorstandsmitglied Peter Höller, die beiden letzteren selbst früher AFG-Lehrer, begrüßen. Grund des Besuchs: Es gab eine Spende über 4000 Euro vom AFG.

Einen nicht unerheblichen Teil zu dieser Summe hatten die 34 Schüler der Klasse 6c beigesteuert – alle Kinder hätten die 23-Kilometer-Strecke unter die Füße genommen, sagte Klassenlehrerin Christina Teipel-Pickelein.

Rund 700 Kinder und Jugendliche hatten sich Sponsoren gesucht, von denen sie am 3. Juni für jeden gewanderten Kilometer bezahlt wurden. Insgesamt seien fast 12 000 Euro zusammengekommen, erklärte Meurer, dass man diesen Betrag gedrittelt habe: Spenden erhalten der Partnerschaftsverein Sahelzone und die Freunde Togos und ein Drittel kommt der Schule zugute.

„Wir wollen damit ein Zeichen setzen und an den sozialen Projekten dran bleiben“, betonte der Schulleiter. Wichtig sei auch, dass das Geld nicht „in einem schwarzen Loch“ verschwinde, sondern dass man erfährt, was damit gemacht wird. Dies konnte Francoise Eckern natürlich erklären: Der Verein will ein landwirtschaftliches Ausbildungszentrum erweitern. Dort würden junge Menschen – oft ohne Schulausbildung – ausgebildet.

Danach gingen sie zurück in ihre Dörfer, um kompetent Landwirtschaft zu betreiben. Dabei würden sie von den Lehrern des Zentrums begleitet. Wenn man dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit ein ausgearbeitetes Konzept mit Kostenplan vorlege, so erläuterte Knop, besteht die Chance, dass 75 Prozent der Kosten durch den Bund gefördert werden, der Verein nur 25 Prozent aufbringen muss. Die Projekte seien bisher immer durchgekommen. Als Dank für die Spende gab es den Kalender „Afrika 2016“.

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