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A45-Sperrung: Offener Austausch über Auswirkungen in Halver

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Von: Florian Hesse

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Der aktuelle Stand auf der Talbrücke Rahmede ist Thema am am 31. März in Halver.
Der aktuelle Stand auf der Talbrücke Rahmede ist Thema am am 31. März in Halver. © Cornelius Popovici

Was macht die Sperrung der Talbrücke Rahmede mit der Stadt Halver? Dieser Frage will der SPD-Ortsverein Halver am Donnerstag, 31. März, in einer offenen Diskussionsveranstaltung nachgehen.

Eingeladen sind für 19.30 Uhr in den Saal des Restaurants Martas am Berliner Platz der Bürgerbeauftragte für das Brücken-Thema, Sebastian Wagemeyer, Bürgermeister von Lüdenscheid, sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Gordan Dudas, Mitglied des Verkehrsausschusses im NRW-Landtag.

„Wir laden zwar ein als SPD-Ortsverein, aber es ist keine Parteiveranstaltung“, betont Vorsitzender Martin Kastner. Ziel sei es vielmehr, in Fragen und Antworten zu beleuchten, was die Sperrung der Brücke auch für das Umland, insbesondere natürlich für Halver aktuelle und perspektivisch bedeutet. Die Fragen aus der Bürgerschaft sollten auf diesem Weg an die Entscheidungsträger auf der Bundes- und Landesebene weitergetragen werden.

Welche Themen das sind, ist bereits aktuell zu besichtigen mit Blick auf den Zustand der Straßen, die als Ausweichstrecken für Pkw, insbesondere aber auch Lkw herhalten müssen. Das betrifft nach Kastners Einschätzung bereits massiv die Heerstraße, die als Umleitung für die über Monate gesperrte Bundesstraße 229 diente, aber auch Verkehr aufnehmen musste, der sonst über die Autobahn 45 geflossen wäre. Und auch die Frankfurter Straße, die Landesstraße 528, ist nicht für den Schwerverkehr ausgelegt, der sich aus dem Bereich Remscheid dann über Kierspe und Meinerzhagen auf die A45 als Nord-Süd-Achse zwischen Ruhrgebiet und dem Siegener und Frankfurter Raum bewegt hat.

Hoffnung auf Klarheit hegt Kastner auch zu den zeitlichen Abläufen. Die angekündigte Absenkung der Fahrbahn der Bundesstraße 54 bei Schalksmühle und Oberbrügge, mit der die Straße tauglich gemacht werden soll auch für Lkw, werde seiner Einschätzung nach über Monate Ausweichverkehr für die Kommunen an der Volme mit sich bringen, so seine Erwartung. Und nicht zuletzt könnte es auch um die Mehrbelastung für heimische Unternehmen gehen. Das betreffe die Logistik beim Material wie auch ganz konkret Pflege- oder Fahrdienste zum Klinikum in Lüdenscheid, deren Fahrzeiten durch die zugestaute Nachbarstadt völlig aus dem Ruder laufen. Antworten und Auskünfte zu diesen Komplexen erwartet Kastner von den Gästen am kommenden Donnerstag, konkrete weitere Fragen von den Besuchern der Veranstaltung am Donnerstag kommender Woche.

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