DRK-Heim in Rathauspark-Planung integrieren

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Die Mitglieder der SPD-Fraktion tagten am Montag im DRK-Heim und ließen sich dort über den Stand der Dinge vom Roten Kreuz sowie vom Fachbereich Bauen und Wohnen informieren.

HALVER - „Ich sehe derzeit keine andere Möglichkeit, als das DRK dort zu belassen!“ Das Ergebnis, das Fraktionschef Michael Brosch nach der Fraktionssitzung im DRK-Heim an der Thomasstraße zog, war eindeutig.

Die Sozialdemokraten hatten sich am Montag nicht nur das Gebäude angesehen, sondern sich auch intensiv mit DRK-Vertretern ausgetauscht. Zudem kam auch der Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, Franz Helmut Engel, noch dazu, um die Regionale-Planungen noch einmal zu erläutern.

„Wir haben ein Problem“, machte Brosch gegenüber unserer Zeitung deutlich, „wir hätten vor der Festlegung der Rahmenbedingungen für das Regionale-Projekt mit dem DRK sprechen müssen“. Dabei hatten sich die SPD-Fraktionsmitglieder durchaus beeindruckt gezeigt, was beim DRK an Logistik vorhanden sei und welche große Menge an Material - neben den vier Fahrzeugen - gelagert werden müsse.

Allein aus dieser Sicht habe man Verständnis, so der SPD-Fraktionsvorsitzende, für den Wunsch des DRK auf einen zentralen Standort. Zumal auch das ehemalige Feuerwehrgerätehaus an der Susannenhöhe zu klein sei. Das DRK, so habe sein Vorsitzender André Trimpop erläutert, habe sich zwei Firmenstandorte in Halver angesehen, die geeignet wären. Doch dies scheitere an den Kosten.

„Man hat uns glaubhaft versichert, dass es keine Luft nach oben für höhere Mieten gibt, als das DRK jetzt schon zahlt“, zeigte Michael Brosch Verständnis, es sei wirklich nicht einfach für das Rote Kreuz. Der Fraktionschef bekräftigte: „Keiner hat vor, das DRK vor die Tür zu setzen!“ Daher gebe es derzeit eigentlich nur zwei Alternativen: Entweder müsse man die Planung für das Regionale-Projekt „Rathauspark“ ändern und den DRK-Standort integrieren.

Oder man belasse das Rote Kreuz so lange im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus, bis eine endgültige Alternativlösung gefunden worden ist. „Das sehe ich aber im Moment nicht, daher wird wohl derzeit nur Alternative eins in Frage kommen“, glaubt SPD-Fraktionsvorsitzender Brosch, dass man die Rathauspark-Planung ändern und das DRK-Heim integrieren muss. - Det Ruthmann

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