Petra Crone zu Gast beim Bürgermeister

Hoffen, dass es für die Stadt Halver sowie das Land weiter vorangeht: die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Crone und Bürgermeister Dr. Bernd Eicker. -  Foto: K. Zacharias

HALVER - Eine finanzielle Entlastung für die Kommunen, die Stärkung der Infrastruktur sowie eine Fortführung der interkommunalen Zusammenarbeit – die Ziele, die Dr. Bernd Eicker und die SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Crone am Dienstag als vorrangig formulierten, waren durchaus von Einigkeit geprägt.

Von Kerstin Zacharias

Im Rahmen ihres „Antrittsbesuchs“ anlässlich ihrer Wiederwahl in den Bundestag kamen eben jene Themen auf den Tisch, die für beide Seiten in den kommenden Jahren von Bedeutung sein werden. Dabei freute sich Crone, dass es für vier weitere Jahre geklappt habe und versprach: „Ich möchte etwas für die Region tun.“

Für das Halveraner Stadtoberhaupt war dabei vor allem die finanzielle Entlastung der Städte und Gemeinden von Bedeutung, vor allem im Hinblick auf die Soziallasten wie Grundsicherung oder Bundesteilhabegesetz, aber auch die Eingliederungshilfen. „Die hier angedachten Veränderungen wären schon eine erhebliche Entlastung und ich würde mich freuen, wenn dies gelingen würde“, so Eicker. Aber auch weitere finanzielle Mittel für den Bereich Bildung stellte Petra Crone in Aussicht und hob vor allem die Bedeutung eines qualitativen Kita-Ausbaus sowie einer Schulsozialarbeit hervor.

Erfreut zeigte sich Eicker über die Koalitionsvereinbarung, keine weiteren Schulden machen zu wollen. „Das halte ich für den richtigen Weg“, verwies er auch darauf, dass man öffentliches ehrenamtliches Engagement nicht mit Steuererhöhungen bestrafen dürfe. Vielmehr, so waren sich beide einig, sei nach wie vor die Gewerbesteuer der richtige Weg zur Finanzierung der Kommunen. Denn, so betonte Eicker, auch der Erhalt der sozialen Infrastruktur mit Schwimmbad, Jugendzentrum oder Bücherei sei für kleine Städte entscheidend. Nur mit einem attraktiven Angebot könne man gegen die Konkurrenz aus großen Städten bestehen und dem Bevölkerungsverlust entgegenwirken.

Auf einem guten Weg sei man hierbei bereits beim Regionale-Projekt „Oben an der Volme“: „Ohne diese interkommunale Zusammenarbeit wird es in Zukunft nicht mehr gehen, sie muss die gemeinsame Zielrichtung sein, um die Menschen in der Region zu halten.“

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