SPD-Bürgermeisterkandidat Brosch erläutert Ziele

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Michael Brosch (von links) und Michael Kastner sowie Werner Fuchs bei der SPD-Versammlung am Montag.

Halver - „In Halver herrscht nicht ein Mangel an Ideen, sondern ein Mangel an Vollzug!“ Seine politischen Ziele fasste Michael Brosch, Fraktionsvorsitzender und Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 13. September, am Montag bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins in der Gaststätte „Zum Berliner Platz“ in zwölf Punkten zusammen.

Unter dem Motto „für Halver punktgenau“ fasste er die politischen Aufgaben und Herausforderungen, denen er sich stellen will, zusammen.

Die Fertigstellung des Bahngeländes mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten und Sortimenten, die bislang in Halver fehlen, stand dabei ganz oben auf seiner Liste. „Politik und Investor haben sich auf einen Vertrag verständigt, bei dem nicht nur die wirtschaftlichen Interessen, sondern auch die städtebaulichen Belange und die berechtigten Interessen der Anwohner angemessen berücksichtigt werden“, erklärte er.

Angesichts des demografischen Wandels sei es wichtig, junge Familien in die Stadt zu holen und ihnen ausreichende sowie finanzierbare Baugrundstücke zu bieten. Auf die Schullandschaft, die er erfolgreich weiterentwickeln will – „Dafür brauchen wir eine Sekundarschule in teilintegrierter Form“ – und den notwendigen Ausbau der U3-Betreuung – wichtiges Entscheidungskriterium für junge Eltern – ging Brosch ein.

„Die U3-Betreuung mit einer Versorgungsquote von gut 21 Prozent gehört zu den schlechtesten im Jugendamtsbezirk.“ Hier gebe es Handlungsbedarf. Als verlässlicher Ansprechpartner wolle er die ehrenamtlich engagierten Bürger in der Stadt stärker unterstützen. „Ich möchte ihnen das Gefühl geben, nicht als Bittsteller, sondern als Partner der Stadtverwaltung stets willkommen zu sein.“

Als Ziele nannte Brosch eine spürbare Verbesserung des Zustands der städtischen Straßen und mittelfristig Barrierefreiheit in Halver. „Dies gilt nicht nur für die öffentlichen Gebäude, sondern insbesondere auch für das Kopfsteinpflaster am Alten Markt.“ Mit dem Versprechen, sich auch für Verbesserungen beim Winterdienst, der Grünabfallentsorgung, mehr Sauberkeit und Sicherheit in der Innenstadt und der Ausbildung von Nachwuchskräften im Rathaus einzusetzen, schloss Michael Brosch seine Programmvorstellung. Bereitwillig ging er auf Fragen der Genossen ein.

Bei einem Ausblick auf Veranstaltungen der SPD legte der SPD-Vorsitzende Martin Kastner den Mitgliedern eine Tagesfahrt zur Burg Altena am 31. Mai ans Herz. Schließlich wurden noch Michael Keil und – neu – Annette Schwalm zu Kassenprüfern bestellt. - MS

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