Corona in den Schulen

„Spannende Situation“ für die Schulen: Wechselunterricht für alle

Schulen Symbolfoto Halver Wechselunterricht Corona
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Weschelunterricht für alle.

Ab dem 15. März, zwei Wochen vor den Osterferien, dürfen alle Schüler zurück in die Schulen. Zumindest im Wechselunterricht.

Halver – „Wir suchen nach der besten Lösung und wissen zugleich, dass es keine gute sein wird.“ Die angekündigte Öffnung der Schulen für den wechselweisen Präsenzunterricht ab dem 15. März ist aus Sicht von Rainer Klausing, Leiter der Humboldtschule, eine „spannende Situation“ – denn das Ministerium habe die Differenzierungsangebote, die insbesondere an Gesamtschulen oder – im Falle Halvers – einer Sekundarschule „nicht mitgedacht“.

Er begrüße es einerseits, dass nun für die Schüler wieder die sozialen Kontakte vorhanden seien und ein Stück Normalität. Doch andererseits werde es in der Praxis schwierig mit der Umsetzung von Unterrichtszielen, weil nicht in einem typischen Klassenverband unterrichtet werde, sondern zur individuellen Förderung in leistungsgerechten Lerngruppen.

Lehrerkonferenz entscheidet über nächste Schritte

Mit dann geteilten Klassenverbänden Schüler im Präsenzunterricht zusammenzufassen, die zwar gleiche Fächer, aber eben keine gleichen Kurse belegten, gestalte sich damit als Quadratur des Kreises, gibt Klausing zu bedenken. Am Montag werde sich die Lehrerkonferenz mit der organisatorischen Aufstellung befassen unter Beteiligung der Schulpflegschaft, sagt der Schulleiter über die nächsten Schritte.

Wir sind aufgestellt und haben das schon geprobt.

Paul Meurer, Leiter des Anne-Frank-Gymnasiums

„Wir sind aufgestellt und haben das schon geprobt“, sagt Paul Meurer, Leiter des Anne-Frank-Gymnasiums, zu den neuen Vorgaben aus Düsseldorf. Unterrichtet werde im Wechsel an A-Tagen und B-Tagen. Man habe sich gegen einen wochenweisen Wechsel entschieden. Unter Einhaltung der Hygienevorschriften werde der Unterricht vor den verkleinerten Klassen stattfinden, die Schüler im Homeschooling werden live zugeschaltet. Je nach Verfügbarkeit könnten Richtmikrofone zur Verbesserung der Audioqualität zum Einsatz kommen.

Klar sei, dass das Schulkollegium mit parallelem Präsenz- und Fernunterricht an der Grenze der Belastbarkeit arbeite. Sollte es im Vorfeld der beginnenden Abiturprüfungen zu personellen Ausfällen kommen, werde es schwierig, fürchtet der Schulleiter.

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