Schöner spielen an Ringstraße

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Die Schaukel gestrichen und sicherer für Kleinkinder gemacht, neue Spielgeräte und eine Bank aufgebaut. In mehreren Einsätzen machten sich die Auszubildenden von Turck und Märkischem Werk über den Spielplatz an der Ringstraße her.

Halver - Der Spielplatz an der Ringstraße soll schöner werden. Das war der Wunsch der meisten Halveraner, die beim Halveraner Herbst 2016 auf einen alkoholfreien Cocktail oder einen Hot Dog am Stand der Azubis der Firmen Turck und Märkisches Werk einkehrten.

Inzwischen haben sie es fast komplett umgesetzt als ihr „Soziales Projekt 2016/2017“. Der Spielplatz im kinderreichen Viertel hat deutlich gewonnen, seit die insgesamt 14 beteiligten Azubis sich über ihn her gemacht haben. Anstelle der anfälligen und oft kaputten Kletterwand steht jetzt ein Dreifach-Reck mit Fallschutz, die neue Motoradschaukel wird von den kleinsten Besuchern gut angenommen, haben sie beobachtet. Für die neu gestrichene Schaukel gibt es nun einen sicheren Kleinkindersitz und für die Mütter eine solide Bank. 

Das hat den in der Regel zehn bis zwölf Beteiligten Spaß gemacht und auch ein paar Schwielen. 90 Zentimeter tief im sauerländischen Mutterboden lägen die Betonfundamente fürs Reck, beschreibt Hendrik Dunkel, zusammen mit Leana Schnippering Teamleiter, die gröberen Tätigkeiten.

Förderung von Kreativität und Teamgeist

Hintergrund des Projekts ist dabei die Förderung von Kreativität und Teamgeist. Und das haben sie auch umgesetzt. Die nicht verkauften Hot Dogs haben sie noch in ihren Betrieben an den Mann und an die Frau gebracht, die letzten gingen an die Tafel Halver als Unterstützung für Bedürftige. Das honorierten auch die Unternehmen. 

Jeweils mit 460 Euro beteiligten sie sich Gesamtbudget von immerhin 2500 Euro, das für den Spielplatz nicht einmal aufgebraucht wird. Das ist insofern praktisch, weil beim Halveraner Herbst noch etwas anderes weit oben auf der Wunschliste der Halveraner stand: der Aussichtsturm auf der Karlshöhe. Für den bleiben noch etwa 1100 Euro als Spende übrig, die demnächst an den Heimatverein übergeben werden.

Beteiligt waren am Projekt: Hendrik Dunkel, Leana Schnippering, Tim Pacholek, Lara Zimmermann, Julian Straube, Franziska Meier, Dennis Gießloch, Marcel Giese, Florian Vogt, Gregor Kloj, Jonas von der Mühlen, Timo Pulvermacher, Alex Spilka, Nico Hanauska.

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