Ampel-Steuerung ist anzupassen

Petra Schreiber, Leiterin der Grundschule „Auf dem Dorfe“ soll in den Schul- und Kulturausschuss gewählt werden.

HALVER - Eine Sondersitzung steht für die Mitglieder des Stadtrats am kommenden Montag, 27. August, auf dem Programm. Grund dafür ist im Wesentlichen ein Tagesordnungspunkt: Der Verwaltung liegt mittlerweile das aktualisierte Verkehrsgutachten vor, das als Grundlage für die Erschließung des Bahngeländes dienen soll. Auf dieser Basis sollen ebenfalls Überlegungen für die Verkehrsführung im erweiterten Innenstadtbereich angestellt werden.

Ein Ergebnis in diesem Gutachten ist der Abgleich der Verkehrszählungen von 2006 und 2012 (mit Kreisverkehr auf der B 229), bei dem es keine „nennenswerten Veränderungen am Gesamtverkehrsaufkommen“ geben würde. „Bei allen Prognosefallannahmen sind die Verkehrsknoten (Kreuzungen) in der Lage, den Verkehr aufzunehmen.“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. „Dies trifft auch für die Lichtzeichenanlage an der L 528, Frankfurter Straße - Remscheider Straße zu, sofern die Steuerung umgebaut wird.“

Nach dem Gutachten werde es natürlich eine Verlagerung der Verkehrsströme geben, wenn die Hagedorn- mit der Bahnhofstraße und dem Tannenweg verbunden wird. Dieser Prognosefall der Zielbelastung durch Anlieger ist ebenso untersucht worden wie der mit einer Bebauung des Bahngeländes. Bei einem dritten Prognosefall wurde auch die Sperrung der Frankfurter Straße im Bereich „Alter Markt“ berücksichtigt.

Nach dem Gutachten scheint auf jeden Fall schon klar zu sein, dass die Steuerung der Ampelanlage an der Kreuzung Frankfurter-, Remscheider Straße und Herpiner Weg geändert und angepasst werden muss. Dies soll mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW abgestimmt werden. Eine Ideallösung an dieser Stelle wäre ein Kreisverkehr, meint Bürgermeister Dr. Bernd Eicker gegenüber dem Allgemeinen Anzeiger. Doch die Kosten dafür wären ungleich höher als die für die Steuerung der Lichtzeichenanlage, mit welcher der Verkehr ebenfalls gesteuert werden könne.

Die Stadt ist nicht in der Lage, die Kosten (im sechsstelligen Bereich) für einen Kreisel aufzubringen. Und Straßen.NRW wird es nicht tun, da die Ampelanlage mit angepasster Steuerung vollkommen ausreicht.

Darüber hinaus haben die Ratsmitglieder eine so genannte Ersatzwahl vorzunehmen: Petra Schreiber, die seit dem 1. August Leiterin der Grundschule „Auf dem Dorfe“ ist, soll als beratendes Mitglied in den Schul- und Kulturausschuss gewählt werden. Schließlich wird von Seiten der Verwaltung beziehungsweise des Bürgermeisters noch über den aktuellen Stand in Sachen „versuchsweise Sperrung am Alten Markt in den Sommermonaten 2012 von samstagmittags bis sonntagabends“ berichtet. -Det Ruthmann

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