Skater-Park mit neuen Rampen erweitert

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Mehr als ein Dutzend „BMXler“ nutzen bei gutem Wetter fast täglich den Skaterpark an der Katrineholmstraße. Die Jugendlichen hatten sich für eine Erweiterung der Anlage durch die Stadt stark gemacht.

Halver - Teile der Halveraner Jugend waren bereits ungeduldig geworden, doch am Donnerstagnachmittag war es soweit: Der Skaterpark an der Katrineholmstraße wurde mit zwei neuen Rampen erweitert.

Ein 50 Tonnen schwerer Kran stand bereits seit dem Morgen am Skater-Park bereit, um die beiden schweren Betonrampen in die richtige Position zu bringen. Michael Schmidt, Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen, der die Maßnahme organisiert hatte, begutachtete die Anlieferung. Er und die Mitarbeiter eines auswärtigen Unternehmens standen allerdings vor unerwarteten Problemen: In der Nacht hatte starker Regen das Gelände an der Katrineholmstraße so aufgeweicht, dass das schwere Gefährt das Gelände nicht befahren konnte. Der Boden musste erst mit mehreren Stahlplatten ausgelegt werden, damit der Kran auf stabilem Untergrund gefahrlos und zielgenau arbeiten konnte. So verzögerte sich die Installation des rund 15 000 Euro teuren Neuerwerbs der Stadt um einige Stunden.

Bereits vor mehr als einem Jahr hatten sich einige Halveraner Jugendliche über den Zustand der Skater-Anlage beschwert. Über den Leiter des Jugendzentrums, Arndt Spielmann, nahmen sie Kontakt zur Stadt auf. „Im Kontext gab es Dialoge über die Umgestaltung oder Erweiterung des Skater-Parks“, erklärte Schmidt.

Bürgermeister Dr. Bernd Eicker besichtigte mehrfach die Anlage an der Katrineholmstraße. Letztlich gab er „grünes Licht“ für die Investition zur Erweiterung, die den Skater-Park als Freizeitangebot qualitativ aufwerten soll. „Wir haben für die Belange der Jugendlichen ein offenes Ohr, da wir für jede Altersklasse etwas tun und anbieten wollen“, sagte Eicker. Etwa drei Monate hatten die jugendlichen Skater und BMX-Fahrer nun auf den Aufbau von den Rampen warten müssen.

Gerade zuletzt hatten die Jugendlichen Arndt Spielmann häufig mit Fragen „gelöchert“, wann endlich die Anlage kommen würde. „Die Jugendlichen sind Feuer und Flamme. Sie freuen sich wie Bolle. Schön ist, dass das Engagement der Heranwachsenden sich auch ausgezahlt hat und belohnt wurde“, sagt der Leiter des Jugendzentrums.

Spielmann möchte mit den Skatern und BMX-Fahrern, die er vom Jugendzentrum her kennt, demnächst eine Einweihungsfete auf der Anlage veranstalten.

Von Benny Finger

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