Einstimmig gewählt

UWG bestätigt Markus Tempelmann als BM-Kandidat

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Bereit für die Kommunalwahl im September: Auf Abstand stellten sich die Kandidaten der UWG, die im September zur Kommunalwahl antreten, zum Gruppenbild auf.

Halver - „Markus Tempelmann hat in den vergangenen zwölf Jahren für Halver eine überragende Arbeit geleistet.“ Einstimmig (mit einer Enthaltung) wählte die UWG Kämmerer Markus Tempelmann zu ihrem Bürgermeisterkandidaten.

Aufgrund der Corona-Virus-Pandemie kämen auf Halver immense finanzielle und wirtschaftliche Herausforderungen zu, betonte Dr. Sabine Wallmann (Vorsitzende der UWG) in ihrer Einführungsrede zur Wahlversammlung. „Diese werden wir nur mit ihm als Bürgermeister, mit seiner wirtschaftlichen Fachkompetenz und seiner strategischen Führungsfähigkeit meistern können.“ Die UWG sei davon überzeugt, „dass er die vielen kreativen Ideen für die Zukunft unserer Stadt aufnehmen, transparent bewerten und im Detail professionell und erfolgreich umsetzen wird.“ Mit Michael Brosch sei dies nicht mehr möglich. 

19 Stimmberechtigte hieß Wallmann zur Wahl des Bürgermeisterkandidaten und der UWG-Bewerber für die Kommunalwahl im September willkommen. Gemeinsam mit Werner Lemmert (Fraktionsvorsitzender) leitete sie die Wahlversammlung. Nach wie vor fühle sich die UWG dem Vermächtnis von Günther Vahlefeld und Werner Turck („Suchet der Stadt Bestes“) verpflichtet, erklärte die UWG-Vorsitzende. 

Rückblick auf Erreichtes, Ausblick auf Projekte

Auf bisher Erreichtes und die Projekte, die die UWG 2020 in Angriff nehmen möchte, ging sie in ihrer Rede ein. „Es ist einfach viel produktiver, Parteifarben außen vor zu lassen und sich gemeinsam mit anderen Fraktionen um die Probleme der Stadt zu kümmern“, betonte sie. Das sei kein „Einheitsbrei“. 

Leiteten die Versammlung: Dr. Sabine Wallmann (Vorsitzende der UWG) und Werner Lemmert (Fraktionsvorsitzender der UWG).

Viel Positives habe sich in Halver unter Mitwirkung der UWG entwickelt. Unter anderem auf Halvers „neue Mitte“ und den Standort des großen innerstädtischen Spielplatzes ging sie ein. Gemeinsam mit Martina Hesse (CDU) und Matthias Clever (Grüne) habe die UWG dort verhindert, „dass die wunderschöne Remise zum Klo mit datenschutzproblematischer Chipnutzung umgebaut wird.“ Vielmehr werde das Baudenkmal zu einem Wohlfühlort für Kinder und Jugendliche ausgebaut. Und auch weitere Punkte sprach sie an. 

Breitband, Wohnen, Kinderbetreuung und vieles mehr

Die Agenda 2020 der UWG habe viele Bausteine, führte Sabine Wallmann aus. Dazu zählte sie das private Wohnen und das gewerbliche Arbeiten, Breitbandausbau und Mobilfunk, weitere Investitionen in Kinderbetreuung, ein Kreativ Quartier als Heimat für Start-ups, neue Mobilitätskonzepte „Oben an der Volme“, ein innerstädtisches Radwegekonzept und die Weiterentwicklung des Rathausquartiers. Auch das AFG-Projekt „Digital Hub“, um Netzwerke zwischen Schule, Wirtschaft und Universität aufzubauen, werde die UWG unterstützen. 

Als „Kandidat der Mitte“ stellte sich Markus Tempelmann bei der Versammlung vor. „Ich möchte ganzheitlich aufgestellt sein“, betonte er. Von daher gehe er in jeden Ausschuss, in jede Ratssitzung. Es gelte, die Kommunikation zwischen Rat und Bürgermeister zu verbessern. „Es muss wieder reibungslos laufen. Das Rathaus kommuniziert derzeit nur mit einer Partei.“ Letztendlich gehe es darum, in Halver mehr Demokratie zu leben. Der Weg aus der Corona-Krise gelinge nicht gegen die Unternehmen, sondern mit ihnen, die Energie- und Verkehrswende nicht gegen die Bürger, sondern mit ihnen.

Die UWG-Kandidaten in den Wahlbezirken

Mona Haake (Wahlbezirk 1), Markus Turck (Wahlbezirk 2), Friedhelm Schuster (Wahlbezirk 3), Jonas Turck (Wahlbezirk 4), Leif Jakubowski (Wahlbezirk 5), Peter Bell (Wahlbezirk 6), Sabine Wallmann (Wahlbezirk 7), Paul-Adolf Turck (Wahlbezirk 8), Eveline Scharwächter (Wahlbezirk 9), Benedikt Haake (Wahlbezirk 10), Moritz Schröder (Wahlbezirk 11), Ulrich Wallmann (Wahlbezirk 12), Andreas Wolf (Wahlbezirk 13), Kristian Hamm (Wahlbezirk 14), Hans-Peter Moch (Wahlbezirk 15), Werner Lemmert (Wahlbezirk 16) und Markus Nothjunge (Wahlbezirk 17). Die ersten Plätze der Reserveliste nehmen ein: Sabine Wallmann (Platz 1), Werner Lemmert (Platz 2) und Benedikt Haake (Platz 3).

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