Kollision zweier Lkw

Unfall auf der B229 endet für eine Person tödlich - Ursache weiter unklar

Kollision auf der B229.
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Kollision auf der B229.

Sirenenalarm am Mittwochmorgen in Halver: Ein schwerer Unfall auf der B229 sorgt für einen großen Einsatz. Zwei Lkw sind kollidiert. Der Unfall endet für eine Person tödlich. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt.

[Update: Dienstag, 18. Mai, 10.25 Uhr] Nach dem schweren Unfall auf der B229 am vergangenen Mittwoch ermittelt die Polizei weiter. Die Unfallursache ist nach wie vor nicht bekannt. Das teilt Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis, auf Nachfrage mit. Ein Sachverständiger hilft bei den Ermittlungen.

In Schwenke sind zwei Lkw frontal miteinander kollidiert. Für einen 51-jähriger Mann aus Hürth endete der Unfall tödlich. Ein 31-jähriger Mann aus Meinerzhagen wurde lebensbedrohlich verletzt, bereits am Freitag befand er sich aber nicht mehr in Lebensgefahr. Er erlitt schwere Verletzungen.

Die Polizei geht von dem 51-Jährigen als Unfallverursacher aus, er geriet mit seinem 12-Tonner auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem 40-Tonner des Meinerzhageners.

Meinerzhagener außer Lebensgefahr

[Update: Freitag, 14. Mai, 8.45 Uhr] Halver - Nach dem schweren Unfall am Mittwoch, bei dem zwei Lkw auf der B229 in Schwenke frontal miteinander kollidiert sind, ist die Straße wieder freigeben. Bereits am späten Mittwochabend konnte die Fahrbahn nach lange andauernden Aufräumarbeiten freigegeben werden, sagt Marcel Dilling, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis, am Freitagmorgen.

Die Polizei ermittelt weiter zur Unfallursache. Der tödlich verunglückte 51-jährige Mann aus Hürth ist mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten. Zeugen bestätigten das bereits am Mittwoch. Daher geht die Polizei davon aus, dass er der Unfallverursacher ist. Den Grund dafür kennen die Beamten bisher nicht. Auch ein medizinischer Notfall kann bisher nicht ausgeschlossen werden.

Zu dem 31-jährigen Meinerzhagener, der bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt wurde, lagen der Polizei laut Dilling zunächst noch keine neuen Informationen vor. Er wurde am Mittwoch mit einem Rettungshubschrauber in eine Krankenhaus nach Siegen gebracht. Im Laufe des Freitagvormittags kam dann die Nachricht: „Außer Lebensgefahr“, sagt Dilling. Der 31-Jährige erlitt schwerste Verletzungen, die noch einige Wochen im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Alarmierung mit Sirenenalarm

[Update: Mittwoch, 12. Mai, 22.11 Uhr] Gegen 8.23 Uhr wurde die Feuerwehr am Mittwoch alarmiert. Gemeldet wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen. Der Unfall hat sich nach Informationen der Polizeiwache Halver in Höhe Schwenke ereignet, heißt es auf Nachfrage.

Das bestätigt auch Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis. Auf der Rader Straße (B229) in Höhe Schwenke und kurz vorm Abzweig nach Buschhausen (in Richtung Halver) sind nach seinen Angaben zwei Lkw ineinander gefahren. Die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Schwerer Unfall auf der B229: Viele Einsatzkräfte sind vor Ort.

Zwei Personen beteiligt

Zwei Fahrzeuge mit jeweils einer Person an Bord waren in den Unfall verwickelt. Ein Mann in einem weißen 40-Tonner war auf der B229 unterwegs in Richtung Radevormwald und kollidierte mit dem entgegenkommenden Lkw, einem 12-Tonner mit kleinem Anhänger, eines weiteren Mannes. Für die Person in dem entgegenkommenden Lkw endete der Unfall tödlich.

Der Lkw des vermeintlichen Unfallverursachers.

Laut Dennis Wichert, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Halver, hat der als erstes eintreffende Notarzt schnell den Tod des Fahrers festgestellt. Trotz Einleitung der Reanimationsmaßnahmen war der Fahrer nicht mehr zu retten, teilt Dietmar Boronowski mit. Daraufhin konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Rettung des anderen Fahrers. Bei dem verunglückten Fahrer handelt es sich um einen 51-Jährigen aus Hürth.

Der Mann aus dem weißen Lkw, ein 31-Jähriger aus Meinerzhagen, wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 aus Siegen in ein Krankenhaus gebracht. Er erlitt unter anderem schwere Beinverletzungen und schwebt laut Polizei in Lebensgefahr.

Der Rettungshubschrauber wurde sofort angefordert.

Die Polizei geht nach jetzigem Ermittlungsstand von dem 51-Jährigen als Unfallverursacher aus. Hinter dem weißen 40-Tonner waren Zeugen unterwegs, die davon berichten, dass der entgegenkommende 12-Tonner plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Laut Kreisbrandmeister Michael Kling waren bei der Erstmeldung mehr beteiligte Personen gemeldet. Daher rückten mehr Einsatzfahrzeuge aus.

Viele Stunden gesperrt

Die Straße blieb bis in die Abendstunden voll gesperrt. Über Nacht konnte eine Fahrspur freigegeben werden. Die Aufräumarbeiten dauern an. Auf der Seite des Oberbergischen Kreises kümmerte sich die dortige Polizei um die Absperrung. Auf Halveraner Gebiet wurden Absperrungen vom Bauhof aufgestellt.

Mehrere Stunden Aufräumarbeiten.

Die Freiwillige Feuerwehr Halver war mit 60 Mann vor Ort. Außerdem war das PSU-Team des Märkischen Kreises zur Notfallseelsorge vor Ort.

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