Italienische Unterstützung

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In den kommenden drei Wochen wird Sheila Scerif den Mitarbeitern des AA über die Schulter gucken.

Halver -  „Vor der Abreise war ich schon ein bisschen ängstlich, weil ich nicht wusste, wie es hier ist und was ich hier machen werde“, gibt Sheila Scerif lächelnd zu. Gemeinsam mit zwölf weiteren italienischen Schülern der AFG-Partnerschule Cernusco sul Naviglio verbringt die 18-Jährige die kommenden drei Wochen in Halver. Während ihres Aufenthalts wird Sheila täglich den Mitarbeitern des AA zur Hand gehen.

In ihrer Heimat absolviert die Italienerin gerade ihr letztes Schuljahr. Neben den üblichen Unterrichtsfächern wie Mathematik, Physik oder Italienisch hat sich die Schülerin auf Fremdsprachen spezialisiert. Und so stehen wöchentlich fünf Zusatzstunden Englisch, Französisch und Deutsch auf dem Lehrplan. Insgesamt zwölf Schüler haben sich gemeinsam mit Sheila dazu entschieden, die deutsche Sprache zu erlernen. Aber: „Deutsch ist schwieriger als Englisch und Französisch. Deshalb kann ich es noch nicht so gut“, erklärt die 18-Jährige. Drei Jahre lang paukt die Schülerin die Fremdsprachen, dann geht es weiter zur Uni. Was sie studieren will, weiß Sheila im Moment noch nicht.

In Deutschland war die junge Frau vor ihrem jetzigen Besuch noch nie. Im Internet habe sie sich aber im Vorfeld der Reise über Halver informiert. Die erste Besichtigungstour durch Halver und das Umland habe ihr jedenfalls schon gut gefallen.

Am Wochenende steht ein Besuch in Berlin an. Darauf freut sich Sheila schon sehr. Insbesondere auf die Discotheken ist sie gespannt. „Zuhause gehe ich oft mit Freunden am Wochenende aus. Wir gehen in die Disco oder etwas trinken. Allerdings sind die Regeln in Italien nicht so streng wie hier. Bei uns dürfen Mädchen schon mit 14 oder 15 Jahren tanzen gehen“, berichtet die Schülerin, die Zuhause zweimal in der Woche ein Kick-Box-Studio aufsucht, um dort zu trainieren. „Das mache ich aber nur zum Spaß. An Wettkämpfen nehme ich nicht teil. Vielleicht wechsele ich aber in diesem Jahr noch zum normalen Boxen“, sagt Sheila. Jetzt freut sie sich erstmal auf ihre Zeit in Deutschland und ist gespannt, was sie beim AA alles erlebt. - jape

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