SGV-Turm an der Karlshöhe wird untersucht

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Die umfangreiche Prüfung des Ist-Zustands soll klären, ob die veranschlagten 700 000 Euro für eine Sanierung ausreichen oder nicht.

Halver - Aufmerksamen Beobachtern des Stadtbilds dürfte schon aufgefallen sein, dass der SGV-Turm an der Karlshöhe seit einigen Tagen von einem Baugerüst umgeben ist.

Ab nächster Woche prüfen Experten den Turm auf Standfestigkeit und die Beschaffenheit des Mörtels und Mauerwerks.

„Wir führen Voruntersuchungen durch, um ein Sanierungskonzept und eine Kostenkalkulation erstellen zu können“, sagt Cathrin Brückmann vom Halveraner Architekturbüro. Sie wollen herausfinden, ob die veranschlagten 700 000 Euro zur Renovierung realistisch sind.

Sie und ihre Mitarbeiter und Experten externer Firmen werden den Turm in den kommenden Wochen umfassend untersuchen. Der Turm könne nur denkmalgerecht instandgesetzt werden. Um dieses Projekt in naher Zukunft angehen zu können, erstellen die Beteiligten einen Aufmaß-Plan, nehmen Schäden wie Feuchtigkeit und Risse auf und überprüfen die Statik.

„Am Montag beginnen wir mit Kernbohrungen. Darüber erfahren wir, welcher Mörtel damals verwendet wurde. Außerdem legen wir dann das Mauerwerk in Teilen frei und überprüfen die Standsicherung“, erläutert Cathrin Brückmann. 

Statiker und Denkmal-Experte 

Hinzugezogen wird dafür auch ein Statiker, der laut der Architektin in der Denkmalpflege zertifiziert ist. „Um herauszufinden, ob man den Kostenrahmen einhalten kann, müssen alle Beteiligten minutiös vorgehen. Das kostet viel Zeit, macht aber auch viel Spaß, sagt Cathrin Brückmann.

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