Seniorenwohnanlage: Ausbau fortgeschritten

Architekt Willi Birrenbach zeigt sich besonders mit dem Fortschritt des Innenausbaus der 26 Wohnungen in der WHS-Seniorenanlage an der Mittelstraße zufrieden. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Die Heizungs- und Sanitärinstallateure sind fertig, die Elektriker können sich in Kürze zurückziehen und lediglich eine halbe Etage muss noch innen verputzt werden.

Architekt Willi Birrenbach zeigt sich zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten an und in der Seniorenwohnanlage der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) an der Mittelstraße und ist zuversichtlich, dass der Neubau in den kommenden Sommerferien fertiggestellt sein wird und bezogen werden kann – auch wenn an der Außenfassade drei Monate lang nichts getan werden konnte.

Hoffnungen, eine der 26 Wohnungen in Größen von 50 bis 65 Quadratmetern noch mieten zu können, kann der Architekt aber derzeit niemandem machen. Es habe zwar einige wenige Wechsel gegeben, doch alle Wohnungen seien bereits vermietet. Den Mietern habe man noch keinen genauen Termin für ihren Einzug nennen können, doch Birrenbach geht davon aus, dass dies im August geschehen kann.

In dieser Woche sind jedoch die Handwerker angerückt, haben teilweise schon den Vorputz aufgetragen. In Kürze wird dann der Experte sein Farbkonzept, das er in Abstimmung mit dem Architekten und der WHS erstellt hat, vorlegen. Wie Birrenbach verrät, wird die Fassade in „Erdtönen im Gelb- und Rotbereich“ erstrahlen. Das wird man an der Seite zur Lindenhofschule zuerst sehen. Dort muss das Gerüst möglichst bald abgebaut werden, um den kleinen, eingeschossigen Vorbau des Haupteingangs mauern zu können. Der Architekt geht davon aus, dass damit nach Ostern begonnen werden kann.

Deutlich früher, schon in zwei Wochen, wird im Neubau die Fußbodenheizung verlegt, so dass die Zeit der Notbeheizung – wie in den vergangenen Wochen – endgültig vorbei ist. Im Übrigen wird mit der Wärmepumpe geheizt, wobei Gas zusätzlich eingesetzt werden kann. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt durch Gas in Verbindung mit einer Solaranlage auf dem Dach.

Natürlich ist der Abbau des Gerüsts im hinteren Bereich (Richtung Bürgerzentrum) – das einzige Hindernis, denn die 13 Bohrungen für die (Erd-) Wärmepumpe sind längst erledigt – ebenfalls notwendig, damit bald auch die Gestaltung des Gartens in Angriff genommen werden kann. Hierfür habe man, so Willi Birrenbach, wie in Schalksmühle den aus dem Fernsehen bekannten Gartenplaner Rüdiger Ramme gewinnen können. Dieser habe mittlerweile ein Konzept mit besonderen Schwerpunkten für die Umlage der Wohnanlage erstellt. Ob sich an dieser Gestaltung auch der Besitzer des Nachbargrundstücks (bislang eine Wiese beziehungsweise Rasenfläche), der Interesse gezeigt hatte, beteiligt, ist offen.

Die Mieter der etwas größeren Wohnungen im hinteren Bereich sollen einmal vom Balkon und aus den Fenstern auf eine kleine Parklandschaft blicken können. Dagegen werden die Bewohner der Wohnungen zur Mittelstraße hin – besonders die im obersten Geschoss – eine Aussicht über die Stadt genießen können.

In diesem Zusammenhang wies der Architekt noch darauf hin, dass die Balkone in den ersten drei Etagen eine einfache Verglasung – ähnlich wie ein Wintergarten – erhalten werden und damit gegen Regen und Wind geschützt sind. ▪ Det Ruthmann

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