Neues Projekt der Wohnungsgesellschaft

Sehr begehrte Baustelle in Halver: Neubau noch nicht fertig, aber bereits vermietet

WHS Von-Vincke-Straße Halver Senioren Wohnungen Fruntke
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Neugierig verfolgen kleine und auch große Passanten die Baustelle an der Von-Vincke-Straße, wo die WHS seniorengerechte Wohnungen baut. Vermietet sind bereits 20 von 22 Einheiten. Die Wartelisten sind lang, Dorothee Fruntke wartet auf die letzten Rückmeldungen.

Stein auf Stein geht es voran an der Von-Vincke-Straße. Die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) baut ihr neuestes Projekt in Halver – seniorengerechte Geschosswohnungen.

Halver - An der Stelle, wo jetzt etwas Neues entsteht, wurde das alte Bürgerzentrum abgerissen. Das alte Gebäude wird nun ersetzt durch insgesamt 22 Wohneinheiten, die es in dem Gebäudekomplex geben wird. 20 sind bereits fest vergeben, zwei weitere stehen kurz vor der Zusage und die Wartelisten sind lang, sagt Dorothee Fruntke, eine der beiden Geschäftsführerinnen der WHS, neben Andrea Craen. Kein Grund, sich nicht mehr zu melden, betont Dorothee Fruntke. Wartelisten werden immer berücksichtigt – für jede Wohnung, die bei der WHS frei wird.

Bei den neuen Mietern an der Von-Vincke-Straße handelt es sich sowohl um Halveraner als auch um Zugezogene aus angrenzenden Kommunen. Nur wenige wechseln intern von einer WHS-Wohnung in den Neubau. Jedoch sei die stadtnahe Lage für viele ein überzeugendes Argument – zudem bezahlbar, barrierefrei und modern. Während die unteren Wohnungen eine Terrasse erhalten, haben die Mieter in den oberen Etagen einen Balkon, jeweils zur Südseite hin. Zur Seite Von-Vincke-Straße sind die Hausflure angesetzt, sodass die Bewohner von der Hauptstraße nicht viel mitbekommen werden. Parkplätze für Anwohner sind eingeplant sowie ein Gemeinschaftsgartenstück.

Einzug voraussichtlich Ende 2021

Mit dem Baufortschritt zeigen sich beim Ortstermin Architekt Willi Birrenbach und Axel Schnöring, Aufsichtsratvorsitzender der WHS, positiv. Ein Bezugstermin ist spekulativ, sagt Axel Birrenbach, geplant ist er gegen Ende kommenden Jahres. Mehr kann er erst sagen, wenn der Winter vorbei ist und man sehen kann, wie weit man aufrund der Wetterverhältnisse gekommen ist. Gearbeitet wird bis zum letzten guten Tag. Sieben Mitarbeiter der Firma Martin Zavagno aus Radevormwald sind derzeit jeden Tag auf der Baustelle. Ein Zwischensprint, wie ihn der Architekt nennt.

Noch kein Dach über dem Kopf haben Architekt Willi Birrenbach, WHS-Geschäftsführerin Dorothee Fruntke und WHS-Aufsichtsratvorsitzende Axel Schnöring (von links). In geschätzt zwei Wochen brauchen sie keine Regenschirme mehr auf der Baustelle.

Momentan ist ihm das vor allem wichtig, weil die Baumaterialien über die Straße angeliefert werden müssen und die Fahrzeuge dafür die Straße blockieren. So schnell wie möglich soll es dort wieder freie Fahrt für die Verkehrsteilnehmer geben. In ein bis zwei Wochen soll das der Fall sein, wenn die letzte Decke auf dem sogenannten Gartengeschoss fertig ist.

Keller- und Gartengeschoss sind hochgezogen. Das Wohnhaus wird noch zwei Etagen bekommen.

Schon einige Jahre ist der Architekt für die WHS tätig. Auch das Gebäude nebenan, an der Mittelstraße, hat er geplant. Das neue wird ebenfalls eine gelbe Fassade bekommen, wahrscheinlich „noch etwas mutiger“ in der Farbintensität. Kleine Details in einem großen Projekt, das für Axel Schnöring sehr wichtig mit Blick auf den demografischen Wandel ist. „Die WHS setzt damit ein wichtiges Zeichen und leistet einen wichtigen Beitrag für den Wohnraum in Halver.“

Freie Wohnungen und Wartelisten

Unter der Tel. 0 23 53/9 18 90 erreichen Sie die WHS. Dort gibt es mehr Informationen zu freien Wohnungen in Halver und Umgebung und zu den Wartelisten.

Die WHS betreute unter anderem auch das Projekt auf dem Gelände Alter Schulhof in Schalksmühle.

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