Empfang im Seniorenzentrum Bethanien

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Halver - Auf Halver, Bethanien und die Welt blickten Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige am Samstag beim Neujahrsempfang im Seniorenzentrum Bethanien zurück. Sehr gut besucht war die Traditionsveranstaltung mit Musik, Sektempfang und Übergabe des Hauptgewinns der Tombola des Förderkreises Seniorenheime.

Als besonderen Gast hieß Carsten Guentner, Leiter des Sozialdienstes, Bürgermeister Michael Brosch bei der Veranstaltung willkommen. Wie im Vorjahr nutzte Brosch den Empfang, um das vergangene Jahr in Halver Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf 2017 zu geben. Als ein „turbulentes Jahr“ sprach er die zurückliegenden zwölf Monate an. Auf die Flüchtlinge, die 2016 in die Stadt kamen, ehrenamtliches Engagement und den Einsatz der Kirchen ging er in seiner Ansprache ein. „Es klappt hier ganz gut“, lobte er. Zu verdanken sei dies den vielen Aktiven, „die mithelfen, Menschen zu integrieren.“ Die Stadt setze große Hoffnungen in die Entwicklung, konstatierte er.

Weitere Themen waren die Entwicklungen im Ortsteil Oberbrügge, wo unter anderem ein Dorfladen entstehen soll. „Die Schule wird in anderer Form etwas kleiner bleiben.“ Für 2017 versprach Brosch die Sanierung des Alten Markts. „Die Fördermittel sind da“, erklärte er. Gleiches gelte für die Sanierung des Kirchplatzes an der Nicolai-Kirche. „Auch hier ist ein Förderbescheid angekommen.“

Weltgeschehen und Geschehen vor Ort brachten Carsten Guentner und Ergotherapeutin Sabine Kramer in einem persönlichen Jahresrückblick zusammen. Monat für Monat durchstreiften beide das Jahr und griffen Ereignisse, die im Großen und Kleinen bewegten, heraus. Sport, Politik und Gesellschaft, Stadtgeschehen und Aktivitäten im Haus hatten sie im Blick.

Wünsche fürs Jahr machten die Bewohner an einem Wunschbaum fest. Das konnte strahlender Sonnenschein beim Herpine-Ausflug, ein Kaffeetrinken im Tortenatelier, aber auch ein Helene Fischer-Konzert in Bethanien sein. Gemeinsam mit Schwester Dora, die für den Förderkreis sogar Tombola-Lose in ihrer neuen Heimat Solingen verkaufte, nahm Vera Rees aus Solingen den Hauptpreis der Tombola in Empfang. Mit ihr freuten sich Eva Tilenius-Wunderlich, stellvertretende Vorsitzende des Förderkreises, und Lothar Kiera als Schatzmeister.

„Heimat ist Halver für mich“, meinte Schwester Dora, vielen in lebendiger Erinnerung, verschmitzt. Musikalisch umrahmte Antonia Burgard (Klavier) den Neujahrsempfang. Klangschöne Werke von Mozart und Haydn sowie die verträumte „Ballade pour Adeline“ brachte die junge Pianistin einfühlsam zu Gehör. Mit einem Besuch der Sternsinger endete der Empfang.

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