Alle vier Halveraner Löschzüge im Sturmeinsatz unterwegs

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Diese Betongarage am Tannenweg hatte der umstürzenden Buche praktisch nichts entgegenzusetzen.

Halver - Die Sturmnacht auf den Mittwoch hin hat auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Halver auf breiter Front gefordert. Alle vier Löschzüge waren im Einsatz, um Straßen freizuschneiden und Gefahren durch stürzende und hängende Bäume abzuwenden.

Allein der Löschzug Stadtmitte rückte zu sechs Einsätzen aus, angefangen bereits am Dienstag um 23,20 Uhr, als der Starkwind einsetzte und auf durchweichtem Boden im Bereich Schmalenbach den ersten Baum umwarf. In der Innenstadt kam es zu einem weiteren unter anderem an der Katrineholmstraße. Der Löschzug Bommert griff unter anderem im Bereich Löhbach ersatzweise ein, weil der Löschzug 1 an anderer Stelle gebunden war. 

Ulrich Ackfeld warnt davor, den Wald zu betreten.

Die massivsten Schäden galt es für den Löschzug Buschhausen zu beseitigen. Bei Osenberg oberhalb des Vorstaubeckens der Ennepe ging es um 15 bis 20 Bäume, die es samt Wurzelteller über die Straße gelegt hatte. Mit Unterstützung von zwei Treckern der Landwirte räumten die Kräfte bis mittags das liegende Holz ab, um die Straße wieder freizubekommen.

In der Vömmelbach griffen die Feuerwehrleute aus Oberbrügge/Ehringhausen zur Säge. Dort hatte es eine Eiche quer über die Straße gelegt. „Alle vier Züge an unterschiedlichen Stellen im Einsatz“, bilanzierte Michael Keil, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Halvers. Insgesamt blieb es aber bei viel Arbeit. Menschen kamen nicht zu Schaden. 

Damit das so bleibt, sollten Fußgänger den Wald zunächst meiden, mahnt Revierförster Ulrich Ackfeld, der sich am Mittwoch einen Überblick über die entstandenen Schäden verschaffte. Der Wald sei vergleichsweise glimpflich davongekommen, so der erste Eindruck am Mittag. 

Der Löschzug Buschhausen vor einer Großbaustelle. Rund 20 Bäume beseitigten die Kräfte.

Problem bei den umgestürzten Bäumen sei der weiche Boden, der dem Wurzelwerk keinen Halt biete. Doch nicht nur deshalb bleibe der Wald gefährlich. Totholz aus dem Kronenbereich könne sich jederzeit lösen, und schon besenstielstarkes Geäst führe zu ernsthaften Verletzungen. „Die Äste lösen sich. Die Gefahr bleibt auch Tage später“, sagt Ackfeld, der zurzeit im Wald nur mit Helm unterwegs ist.

Sturm in Halver und Schalksmühle

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