Schwerer Unfall auf L 528

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Schwer verletzt wurde ein Breckerfelder am Mittwochmittag auf der L 528. ▪

HALVER ▪ Schwer verletzt fanden Autofahrer am Mittwochmittag einen 25-jährigen Mann aus Hürth auf der Landesstraße 528. Er war mit seinem Auto in Richtung Breckerfeld zu seinen Eltern unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Wagen ins Schleudern geriet und gegen einen Baum und eine Leitplanke prallte. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Mann aus dem Wagen geschleudert.

Vermutlich war er zu schnell unterwegs, hinzu kam, dass es kurze Zeit vorher einen heftigen Hagelschauer gab und die Fahrbahn nass war. Vielleicht, so die Polizei, sei er auch einfach nur abgelenkt gewesen, als er in Höhe Alte Landwehr die Kontrolle über seinen roten VW Caddy verlor. Der Wagen geriet ins Schleudern und prallte mit dem Heck gegen einen Baum an der Gegenfahrbahn. Von dort aus schleuderte er zurück auf die andere Seite in eine Leitplanke und kam zum Stehen. Vermutlich sei bereits die Wucht des Aufpralls gegen den Baum so stark gewesen, dass der Fahrer aus seinem Fahrzeug geschleudert wurde. „Der Mann war auf jeden Fall angeschnallt“, betonte eine Polizeisprecherin. Die Autofahrer, die den Hürther fanden, leisteten unmittelbar Erste Hilfe. Die Verletzungen des Mannes waren jedoch so schwer, dass der Rettungsdienst einen Hubschrauber aus Duisburg anforderte, der den Mann in eine Spezialklinik brachte. „Der Fahrer hat eine ganze Reihe von Verletzungen, jedoch besteht nach jetzigem Kenntnisstand keine Lebensgefahr, er war sogar relativ gut ansprechbar – er hat wirklich richtig viel Glück gehabt“, erklärte die Sprecherin.

Neben Polizei, Rettungsdienst und Ordnungsamt waren auch 25 Mitglieder mit sechs Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Halver ausgerückt. Die Männer der Löschgruppe Buschhausen und des Löschzugs Stadtmitte sicherten die Unfallstelle und halfen bei der Bergung des Fahrzeugs sowie dem Räumen der Unfallstelle.

Die L 528 blieb für mehrere Stunden voll gesperrt. So kam es zu langen Staus. Insbesondere Lkw-Fahrer hatten keine Alternative. Die Straße war zum Wenden viel zu eng. Und auch auf den schmalen Ausweichstrecken kam es immer wieder zu kleineren Staus.

Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 15 000 Euro. ▪ Lydia Machelett

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