Schwelgen in Erinnerungen ausdrücklich erwünscht

HALVER ▪ Einige haben sich den Termin schon rot im Kalender angestrichen, zahlreiche andere bereits Gruppen auf bekannten Online-Plattformen gegründet und bekannt gegeben: „Wir sind dabei!“ Nun ist es auch von offizieller Seite amtlich: Am Samstag, 2. Oktober, findet ab 19 Uhr das große Ehemaligen-Treffen des Anne-Frank-Gymnasiums statt – passender Weise im 45. Jahr des Bestehens der Schule.

Bekanntlich gibt es diese Veranstaltung nur alle fünf Jahre, richtet sie sich doch an alle Ehemaligen, die das Gymnasium in Halver seit seiner Gründung besucht haben. Und das dürften so einige sein, weiß auch Mit-Organisator und Lehrer Peter Höller: „Wir rechnen mit rund 1500 Leuten, natürlich könnten es aber auch mehr oder weniger werden.“

Angesichts der stetig steigenden Zahl an „Ehemaligen“ müssen die Organisatoren in diesem Jahr auf das Verschicken von persönlichen Einladungen verzichten – „das ist nicht mehr zu bewerkstelligen“, weiß Höller. Vielmehr hoffe man, mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit, des persönlichen Weitersagens sowie des Hinweises auf der eigenen Homepage möglichst viele ehemalige Gymnasiasten zu erreichen. „Viele von ihnen wissen natürlich, dass das Treffen alle fünf Jahre stattfindet und machen sich dementsprechend schlau.“

Aufgrund der Neuerungen durch das Zentral-Abitur sei es laut Höller jedoch nicht möglich gewesen, den Termin, wie bislang, ins Frühjahr zu legen. Daher habe man sich nun für den 2. Oktober entschieden – in der Hoffnung, dass dennoch möglichst viele den Weg an ihre alte Wirkungsstätte finden mögen. Denn dort werden sie an diesem Abend reichlich Gelegenheit haben, alte Bekannte zu treffen, zu sehen, was aus den Klassenkameraden geworden ist und mit den ehemaligen Lehrern ins Gespräch zu kommen. Dafür wird nicht nur die Aula geöffnet sein, sondern – mit Ausnahme der Fachräume – auch die Klassenzimmer und Flure. An einer Gesamtübersicht in der Aula wird jeder Ehemalige herausfinden können, wo der Treffpunkt seiner Jahrgangsstufe ist.

Und damit es auch keine langen Wege zum Getränkestand gibt, wird es nicht nur in der Aula, sondern auch auf weiteren Ebenen des Gebäudes sowie auf dem Hof Möglichkeiten geben, sich zu versorgen. Eine Weinbar wird beispielsweise vor dem Chemie-Trakt zu finden sein. Bei der „kulinarischen“ Versorgung werden einmal mehr die Eltern einbezogen, die Mütter des Café-Pixel werden für einen kleinen Snack verantwortlich zeichnen.

Nun hoffen Peter Höller und seine Mitstreiter darauf, dass möglichst viele Ehemalige – eingeladen sind natürlich auch die einstigen Lehrer – die Gelegenheit am 2. Oktober wahrnehmen und dadurch „ihre Verbundenheit mit der Schule zum Ausdruck bringen werden.“ ▪ Kerstin Zacharias

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