Schwelbrand am Heesfelder Hammer

In diesem Sägespäne-Bunker ist gestern Mittag ein Feuer ausgebrochen. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Die Sirenen waren gestern Mittag zwar nicht in Halver zu hören, gleichwohl hatte die Kreisleitstelle alle Einsatzkräfte in Halver alarmiert, als dort um 12.38 Uhr die Mitteilung eintraf: „Brand im Sägewerk“. Sowohl die Freiwillige Feuerwehr als auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Technische Hilfswerk (THW), die Polizei, Notfallseelsorger Ulrich Schreiber und Johann Klaßmann vom Ordnungsamt rückten zum Sägewerk Friedrich W. Lampmann am Heesfelder Hammer aus.

Dort gab es einen Brand in einem so genannten Sägespäne-Bunker. „Als wir eintrafen, stand ein Teil des Daches in Flammen“, erklärte der stellvertretende Wehrleiter Rainer Clever. Allerdings hatten die „Blauröcke“ von der Löschgruppe Carthausen und vom Löschzug Stadtmitte – die mit fünf Fahrzeugen und 24 Mann ausgerückt waren – das Feuer auf dem Dach schnell gelöscht. Schwieriger war die Lage im Bunker selbst, aus dem es nicht nur immer wieder qualmte, sondern in dem es noch versteckte Brandnester geben konnte. Für die Feuerwehrmänner hieß dies, in Zusammenarbeit mit den Sägewerk-Mitarbeitern die Sägespäne aus dem Bunker zu holen und im Freien zu verteilen, um die Gefahr eines neuerlichen Entzündens zu bannen.

Während DRK, THW und die anderen Hilfskräfte schon früh wieder kehrt machen konnten, dauerte für die Feuerwehr der Einsatz knapp zwei Stunden. Menschen kamen bei dem Brand im Sägewerk Lampmann nicht zu Schaden und der Sachschaden fiel relativ gering aus.

Wie es zu dem Brand im Sägespäne-Bunker kam, vermochte gestern niemand zu sagen. Möglicherweise, so eine Vermutung, ist ein Funken beim Transport von frischen Sägespänen in diesen Bunker gelangt und hat für das Feuer gesorgt. ▪ Det Ruthmann

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