Spirituosen und Schmiereien an Halveraner Schulen

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Von Vandalismus blieben die Halveraner Schulen weitestgehend verschont: Lediglich zurückgelassene Alkoholflaschen würden sich regelmäßig beispielsweise auf dem Gelände der Lindenhofschule und des Anne-Frank-Gymnasiums finden.

Halver - Stehen gelassene Bierflaschen, beschmierte Wände und andere Beschädigungen – Vandalismus an Schulen ist vielerorts ein Thema. Die Halveraner Schulen blieben bislang jedoch weitestgehend verschont.

An der Humboldtschule sei es bisher zu keinen auffälligen Beschädigungen gekommen, erklärt Schulleiter Reiner Klausing im Gespräch mit unserer Zeitung. Allerdings werde momentan der untere Schulhof umgestaltet. „Wie sich die Sache danach entwickelt, bleibt abzuwarten. Denn natürlich gilt: Je attraktiver ein Schulhof, desto höher ist seine Anziehungskraft – auch für Krawallmacher.“ 

Bernd Ritschel, Schulleiter der Grundschule Oberbrügge, sind bisher keine Fälle von schwerwiegendem Vandalismus auf dem Schulgelände bekannt. „Ab und an wird mal etwas beschmiert, doch das kommt selten vor.“ Dass die Schule von Vandalismus verschont bleibe, stehe auch im Zusammenhang mit einem Wachdienst, der von der Stadt engagiert worden sei und regelmäßig am Gebäude Kontrollgänge durchführe. 

"Zum Glück passiert hier nicht viel"

Am Anne-Frank-Gymnasium (AFG) zeigte sich Schulleiter Paul Meurer mit der Situation zufrieden: „Zum Glück passiert hier nicht viel.“ Seitdem es die Schranke an der Zufahrt zum Schulhof gebe, kämen in der Nacht auch keine Autofahrer, die „Spuren mit ihren Reifen hinterlassen“. Einziges Problem seien die Spirituosen-Flaschen, die immer Anfang der Woche auf dem Schulgelände zu finden seien. „Die müssen wir entfernen“, erläutert Meurer. 

Am stärksten betroffen ist die Lindenhofschule. Öfter werde der Schulhof auch von Jugendlichen frequentiert, erzählt Schulleiterin Monika Lauterbach. Zwar sei innerhalb der Schule alles in Ordnung, aber auf dem Schulhof würden sich immer wieder zurückgelassene Spirituosen, Glassplitter und Schmierereien finden. „Einmal wurde sogar eine Wand beschmiert“, sagt Lauterbach. Die jugendlichen Täter seien allerdings im Nachhinein festgestellt worden. Sie hätten die Wand selber wieder gestrichen – „als Wiedergutmachung“, erklärt Lauterbach.

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