FDP: Gegenvorschläge für Halvers Schulen

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Die FDP spricht sich für die Erhaltung der Schule aus, solange die Schülerzahlen stimmen.

Halver - Mit mehreren Ideen zur Gestaltung der Schullandschaft geht die FDP-Fraktion in die bevorstehende Sitzung des Ausschusses für Bildung und Jugend am Mittwoch, 17 Uhr, in der Lindenhofschule.

Dabei bleibt die FDP bei ihrer Kernaussage zum Fortbestand der Grundschule in Oberbrügge, so ihr FDP-Ratsherr Sascha Gerhardt. Die Kernaussagen: Die Grundschule Oberbrügge sollte am bisherigen Standort weiter betrieben werden. Eine ausreichende Schülerzahl ist Voraussetzung.  Die Infrastruktur der Schule ist hervorragend. Die Bedeutung für die Entwicklung des Ortsteils Oberbrügge ist herausragend.

Für die Grundschule Auf dem Dorfe sieht die FDP wenig Veränderungsbedarf. Die Infrastruktur sei gut, das Gebäude in sehr gutem Zustand. Auch die Nähe zum Schwimmbad sei gegeben. Notwendigkeiten zur Fortentwicklung bestünden beim Sportangebot.

Zu prüfen sei hingegen der Umzug der Lindenhofschule an die Humboldtstraße. Dort stünde das Schwimmbad zur Verfügung, ausreichend Platz und auch eine Aula. Das Atrium sei attraktiv auch für Grundschüler und nicht zuletzt werde die Fortentwicklung der Schullandschaft zum „Campus Halver“ vorangetrieben. Die gelte auch für die weiterführenden Schulen, für die ein solcher „Campus Auf dem Dorfe“ zukunftsweisend sei. Alle anderen Varianten erlaubten nur eine eingeschränkte Entwicklung aufgrund fehlender Flächen, schreibt Gerhardt.

Die Schaffung dieses Campus biete Perspektiven auch für das Anne-Frank-Gymnasium, so Gerhardt weiter: Das AFG mahne seit Jahren dringenden Bedarf bezüglich einer Erweiterung an. Es fehle an speziellen Fachräumen und die Voraussetzungen im Lehrerzimmer entsprächen nicht den Erfordernissen und müssten angepasst werden. Die Errichtung des „Campus Auf dem Dorfe“ schaffe das Potenzial für die genannten Voraussetzungen.

Sitzung des Ausschusses für Bildung und Jugend, Mittwoch, 17 Uhr, Lindenhofschule, öffentlich.

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