Schülerfahrkosten: Eltern sammeln Unterschriften

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Der Weg zur Schule in Oberbrügge kostet monatlich pro Kind 57,60 Euro. Die Stadt lehnt eine Kostenübernahme oder -beteiligung zurzeit ab.

Halver - Die Diskussion um die Schülerfahrkosten für die Kinder vom Oberherweg nach Oberbrügge ist nicht vom Tisch.

Ein entsprechender CDU-Antrag auf Kostenübernahme durch die Stadt Halver wird Thema der nächsten Ratssitzung am 25. September, vermutlich aber dann in den Fachausschuss für Bildung und Jugend überwiesen werden. 

Inhaltlich geht es dabei um die Kostenübernahme durch die Stadt für die Buskarten nach Oberbrügge. Das Monatsticket für ein Kind liegt dabei in einer Größenordnung von 57,60 Euro.

Diese Leistung wurde früher gewährt durch die Stadt Halver auch vor dem Hintergrund, den Schulstandort im Ortsteil Oberbrügge zu stärken. Die dortige Gemeinschaftsgrundschule wird in absehbarer Zeit allerdings zur Verbundschule mit der Grundschule auf dem Dorfe, sodass hohe Schülerzahlen nicht mehr für den Bestand zwingend erforderlich sind. 

Die Elternschaft will das allerdings nicht hinnehmen. Zurzeit sind sie dabei, Unterschriften für ihr Anliegen zu sammeln, um eine solche Liste an Bürgermeister Michael Brosch zu übergeben. 

Gefahrenbeurteilung des Schulwegs

Ihr zweiter Hebel: eine erhoffte Gefahrenbeurteilung des Schulweges in Zusammenarbeit mit der Polizei. Denn die Alternative für die Kinder aus dem Wohngebiet wäre der kürzere Schulweg zur Lindenhofschule. Der Weg zu Fuß aber würde zwangsläufig bedeuten, dass die Kinder die Landesstraße 892 queren müssen. 

Eine Möglichkeit bestünde an der Querungshilfe in Höhe des Marderwegs mit anschließenden Fußmarsch auf einem kaum vorhandenen Gehweg direkt an der Straße. Alternative wäre die Querung der Landstraße in Höhe des Minigolfplatzes, dann aber über eine breite Fahrbahn.

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