Schüler der Volme-Region auf Ausbildungsbörse

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Mehr als 60 Unternehmen aus der Region stellten sich am Freitagvormittag interessierten Schulabgängern vor. 

Halver - Die Entscheidung, was man beruflich mit seinem Leben anfangen will, wiegt in dem noch zarten Alter von 15 oder 16 Jahren oft sehr schwer. Viele Jugendliche haben noch keine genauen Vorstellungen von dem was sie wollen, können oder von bestimmten Berufen zu erwarten haben.

Die Ausbildungsbörse „Oben an der Volme“, die gestern zum dritten Mal stattfand, soll den Schülern helfen, sich zu orientieren und erste Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.

Ein Reaktionsspiel hat Josef Bergen (15), an den Stand von Turck gelockt. Das trifft sich gut, den Josef interessiert sich für Elektronik und Mechanik und kann sich so direkt über das Unternehmen informieren. „Ich würde gern Mechatroniker werden, da dies Elektronik und Mechanik miteinander verbindet“, sagt Josef. Hendrik Dunkel (21) ist Auszubildender bei Turck im zweiten Lehrjahr und informiert interessierte Schüler wie Josef über das Unternehmen und den Bewerbungsprozess.

„Bei uns sichten die Industriekaufmann-Azubis die Bewerbungen“ sagt Turcks Ausbildungsleiterin Jessica Hamann. Sie sind zudem bei den Bewerbungsgesprächen dabei und bereiten die Verträge vor, „denn sie müssen ja mit den neuen Azubis zusammenarbeiten. Wir geben die Entscheidung bewusst weiter.“ 

Die Ausbildungsbörse „Oben an der Volme“ fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt.

Esther Dorn (15) informiert sich am Stand der Techniker Krankenkasse über mögliche Berufsbilder. „Es interessiert mich. Ich will herausfinden, was dort so gemacht wird.“ Auf der Ausbildungsbörse in der Turnhalle der Ganztagsschule will sie vor allem Erfahrungen sammeln. „Ich finde das richtig super“ Die Möglichkeit, zahlreiche Unternehmen auf einen Schlag kennenlernen zu können, findet sie „richtig super“. Gerne würde sie „irgendetwas mit Gesundheit“ machen. Was genau, weiß sie noch nicht, hofft aber, auf der Ausbildungsbörse einen Gedankenanstoß zu bekommen. 

Tim Schneider, ebenfalls 15, interessiert sich neben technischen auch für soziale Berufe. „Ich würde gern eine Ausbildung zum Tierpfleger machen, aber dafür gibt es hier leider nichts“, sagt er. Von den mehr als 60 Ausstellern hat er sich unter anderem das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg genauer angeschaut. „Ich finde die Ausbildungsbörse gut, da man in der Realschule nach dem zehnten Schuljahr oder auch nach dem Abitur wissen muss, was man machen will.“ 

Bürgermeister Michael Brosch zeigt sich ebenfalls erfreut über die Aktion: „Die Ausbildungsbörse ist ein Baustein dafür, dass sich junge Menschen über die vielfältigen Berufswahlmöglichkeiten hier in der Region ,Oben an der Volme’ und der angrenzenden Städte informieren können“, sagt er in seiner Eröffnungsrede und betont die Wichtigkeit der Ausbildung in der Heimat-Region: „Jeder hier besetzte Ausbildungsplatz bedeutet, dass ein junger Mensch für unsere Region erhalten bleibt.“

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