Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums begeistern mit „Night of the musical“

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Der „Tanz der Vampire“ bildete am Mittwochabend den Auftakt und Abschluss der fulminanten Show.

Halver - Phänomenal, was die Not an Fantasie, Kreativität und Können freisetzt! Bei ihrer Musicalshow „Night of the musical“ wuchs die Jahrgangsstufe Q2 des Anne-Frank-Gymnasiums sprichwörtlich über sich hinaus.

Vor ausverkauftem Haus entführten die Oberstufenschüler am Mittwoch in der Schulaula mit Charme, Witz und Esprit in die glitzernde, glamouröse Welt der Musicals. Nach dem Aus für die ursprünglich geplante Aufführung des Musicals „Tanz der Vampire“, für die die Schule nicht die Rechte erhielt, machten die Schüler aus der Not eine Tugend und führten in Eigenregie Ausschnitte aus den erfolgreichsten und bekanntesten Musicals der Gegenwart auf.

Zum „Tanz der Vampire“, der Auftakt und Abschluss der fulminanten Show war, gesellten sich der „König der Löwen“, „Starlight Express“, das „Phantom der Oper“, „Hinterm Horizont“, „Frozen“ und viele andere Publikumsmagneten. Basis und Grundlage der von den Schülern in zeitaufwendiger Probenarbeit erarbeiteten Musical-Schlaglichter waren die im Projektkurs von Ellen Dunkel und Anke Kullmann erworbenen Kenntnisse bei der Vorbereitung des Musical-Hits „Tanz der Vampire“.

Eine lustige Tierparade gab’s beim „König der Löwen“-Hit „Hakuna Matata“.

Night of the musical

Was die Schüler in der kurzen Zeit von September, als das Aus für die geplante Aufführung kam, bis zur knapp dreistündigen Show im Januar auf die Beine stellten, war mehr als erstaunlich. Mit viel Liebe zum Detail setzte der Jahrgang seine großartigen Solisten, Chor und Tänzer in Szene.

Eine lustige Rahmenhandlung fungierte als Bindeglied zwischen den einzelnen Musicals. Ein lustloser, müder Kartenverkäufer (Akila Hewakandamby) lieferte sich darin mit zwei betagten Freundinnen (Sarah Louise Schmies und Lea Haarmann), die ein Musical besuchen wollten, einen witzigen Schlagabtausch. Mehrheitlich glänzten die Solisten – voran Antonia Burgard, Jana Wienand, Melina Scharfenberg und Annika Thunig sowie Max Winter, Fabian Hoffmanns und Marcel Kebekus – in verschiedenen Rollen.

In der Rahmenhandlung die beiden „betagten“ Freundinnen Sarah Louise Schmies (rechts) und Lea Haarmann.

Ungemeine Wandlungsfähigkeit, starke Bühnenpräsenz und sängerisches Können legten sie beim Wechsel von einer schillernden Musicalpersönlichkeit in die nächste an den Tag. Mit der Eiskönigin und dem lustigen Schneemann, Tarzan und Jane, Udo Lindenberg und seinem Mädchen aus Ostberlin und vielen, vielen anderen gab es ein gefeiertes Wiedersehen.

Hervorgehoben seien ferner Jenni Samolak, die sich mit Jana Wienand die Rolle der Sarah aus dem „Tanz der Vampire“ teilte, und Nico Viebahn, der dem finsteren Grafen von Krolock, einen Vampir, beim Musical-Hit „Sei bereit“ seine dunkle Stimme lieh. Nicht zu vergessen Annika Tiemann, die an der Seite von Max Winter den Verlockungen des Phantoms der Oper erlag und beim Titelsong mühelos schwindelerregende Höhen erklomm.

Ein Musical-Ausschnitt folgte dem nächsten, hier eine Szene aus „Tarzan“.

Ein optischer Hingucker und Glanzstück der findigen Bühnenbauer: die Barke, in der Christine alias Annika Tiemann und das Phantom in die unterirdischen Gefilde der Pariser Oper abtauchten. Temporeiche Tanzszenen und eindrucksvolle Chorbeiträge begleiteten den bunten Musical-Potpourri auf Schritt und Tritt. Passend zur Musik zauberten die fantasievollen, voller Power und Dynamik umgesetzten Choreographien großes Kino auf die Bühne.

Sicherlich ein Highlight und ein Überraschungscoup obendrein: der rasante Abstecher in die Welt des Starlight Express, in der die Schüler in glamourösen Kostümen auf Rollen die gesamte Aula in Besitz nahmen. Spitze, was die Jugendlichen da auf die Beine stellten!

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