Abschied von der Ganztagsschule

"School's Out Party" mit vielen Beteiligten in Halver

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Viele Besucher nahmen an dem Rundgang durch die Schule teil.

Halver - Mit gemischten Gefühlen verabschiedeten sich Schüler, Lehrer und Ehemalige am Samstag bei der „School’s Out Party“ der Ganztagsschule (GTS) von ihrer Schule, die zum Ende des Schuljahres ihre Pforten schließt.

Viele kamen, um mit einstigen und jetzigen Schulfreunden, den Lehrern und allen, die mit der Schule zu tun hatten, ein letztes Mal zu feiern, die Schule zu besichtigen und sich von Musik, Gesang und Gaumenfreuden verwöhnen zu lassen. Eingeladen zum Abschiednehmen hatte die Stadt. Für die Organisation zeichneten Lehrer und der Förderverein – federführend Klaus-Dieter Lau (1. Vorsitzender des Fördervereins) – verantwortlich.

Statt im Restaurant zu feiern, nutzten frühere Klassengemeinschaften, darunter die Abschlussklasse von 1994, die Feier zu einem Wiedersehen. „Alle Erinnerungen kommen hoch“, meinte die Gruppe zur „Reise in die Vergangenheit“. 

Persönlich hieß Bürgermeister Michael Brosch Schulleiterin Heike Oberwinter und ihren Vorgänger Norbert Lienesch bei der Feier willkommen. „50 Jahre Stadtrechte und 50 Jahre Abitur in Halver fallen zusammen mit dem 50. Jubiläum der Hauptschule Halver“, erklärte er. „Das diesjährige Jubiläum ist gleichzeitig das Ende der klassischen Hauptschule in Halver.“ 

School's out-Party an der Ganztagsschule

Für ihn sei dies ein Anlass, dankbar auf fünf Jahrzehnte Hauptschule zurückzublicken. Eckpunkte der Entwicklung rief er in Erinnerung – angefangen beim Start unter ungünstigen Bedingungen im Gebäude der heutigen Lindenhofschule über die Einweihung des eigenen Gebäudes 1976 bis hin zu rückläufigen Schülerzahlen. Im Schuljahr 2012/13 habe nicht einmal mehr eine Eingangsklasse gebildet werden können. Mit dem Ziel, auch künftig jeden Schulabschluss in Halver anbieten zu können, seien daher 2014 Haupt- und Realschule zur Humboldtschule zusammengefasst worden.

Mittlerweile sei das Hauptschulgebäude mit anderen Nutzungen versehen. Seitens der Schulaufsicht des Kreises nahm Winfried Becker an der School’s Out Party teil. „Vielen wird es weh tun, aber das heißt auch, dass die Zeit hier von großer Bedeutung war“, erklärte er. „Diese Schule stand in Halver immer ganz oben, auch dank der guten Arbeit, die über Jahrzehnte hier geleistet wurde.“ Was diese Schule geleistet hätte, müssten andere erst einmal toppen.

Für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgten der MGV Oberbrügge-Ehringhausen und dessen Projektchor, die sich unter Leitung von Sofia Wawerla mit bekannten Weisen wie „Der Hammerschmied“ (MGV) oder „Ein Lied kann eine Brücke sein“ (Projektchor) die Ehre gaben. 

In zweifacher Hinsicht trug das Fanfarecorps Landsknechte Halver zum Gelingen bei. Einerseits versorgten die Musiker die vielen Gäste mit Getränken. Anderseits sorgten sie mit ihrem Auftritt für erquickliche Momente. Als Garanten für Stimmung und gute Laune hatte das Orga-Team zudem die TTB-Band aus Ennepetal eingeladen, die in der Besetzung Bernd Weidenauer (Gitarre), Reiner Flegelskamp (Gitarre), Cersten Größer (Keyboard), Philipp Mauritz (Schlagzeug), Dennis Niederhuxel (Gesang) und Jörg Kitzke (Bass) mit Coverrock von Bon Jovi bis ZZ Top auftrumpfte. 

Für die Verpflegung sorgte der Bürgerbusverein. Alkoholfreie Cocktails steuerte das Jugendcafé bei. Das Bürgerzentrum verwöhnte mit Kaffee und Kuchen. Zur Unterhaltung der kleinen Besucher brachte die Jugend der Landsknechte eine große Hüpfburg mit.

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