Schon jetzt mehr als 100 Osterfeuer gemeldet

HALVER ▪ Wenn es schon keine großen Osterfeuer mehr gibt, so wollen die Halveraner an dieser Tradition doch festhalten – dafür spricht auch die hohe Zahl an kleineren Veranstaltungen, die die Stadtverwaltung bislang entgegen genommen hat. Bis Montag waren bereits 104 Feuer dem Fachbereich „Bürgerdienste“ gemeldet worden.

„Am Ende werden wir sicher wieder auf etwa 120 Osterfeuer kommen“, weiß Lutz Eicker um die Feuer-Leidenschaft der Mitbürger. Doch die sollten sich nicht nur der Form halber an die Vorschriften halten (wir berichteten), sondern diese tatsächlich umsetzen. „Zum einen kennen wir natürlich unsere Pappenheimer, denen wir regelmäßig einen Besuch abstatten müssen“, sagt Eicker. Zum anderen gebe es morgen sowie an Gründonnerstag weitere stichprobenartige Kontrollen einzelner Holzanhäufungen. In Einzelfällen seien in der Vergangenheit immer wieder Verbote ausgesprochen worden – wenn etwa behandeltes Holz verfeuert oder Brandbeschleuniger angewendet werden sollte.

Darüber hinaus gibt auch die heimische Feuerwehr wichtige Sicherheitstipps, damit der Spaß am Osterfeuer ungetrübt bleibt: Ohne vorherige Meldung bei den Behörden sollte ein solches niemals abgebrannt werden – denn sonst läuft man Gefahr, für die von Anwohnern verständigte Feuerwehr zahlen zu müssen. Zudem sollten – der Umwelt zuliebe – nur trockene Pflanzenreste und eben unbehandeltes Holz verwendet werden. Kurz vor dem Anzünden sollte das Brennmaterial außerdem noch einmal umgeschichtet werden, damit das Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Kleintiere wird. Zuletzt weist die Wehr auch auf die Sicherheitsabstände hin, die unbedingt eingehalten werden sollten: Die nächsten Bäume sollten sich nicht näher als 50 Meter am Osterfeuer befinden, die nächste Straße muss mindestens 100 Meter entfernt liegen. Dazu sollte auch die Hauptwindrichtung berücksichtigt werden. ▪ zach

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