Schon erstes Lob für neuen AFG-Schulleiter

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Bürgermeister Dr. Bernd Eicker (von links), Schuldezernent Rainer Koch, stellvertretender Schulleiter Franz Zibirre und Schulleiter Paul Meurer wollen die Schule weiter voran bringen.

HALVER ▪ Am Gebäude des Anne-Frank-Gymnasiums haben immer noch die Bauarbeiter das Sagen, in der Schule jetzt der neue Leiter Paul Meurer. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ist er begrüßt und bereits mit einigen Vorschusslorbeeren bedacht worden.

Der Schuldezernent der Bezirksregierung Arnsberg, Rainer Koch, erklärte im Lehrerzimmer vor dem gesamten Kollegium: „Fleiß und Intensität des Engagements haben Sie mit ihrem Vorgänger Hans Beinghaus gemeinsam.“ Dies habe sich schon bei den ersten Gesprächen gezeigt. In seiner kurzen ersten Ansprache bedankte sich Meurer für das „große Vertrauen“ und gab sich hoffnungsfroh, gemeinsam etwas Positives in der Schule zu leisten. „Ich freue mich riesig auf Sie.“

Schuldezernent Koch verdeutlichte bei der Begrüßungsfeier, vor welchen Aufgaben ein neuer Schulleiter steht. So stellten sich Eltern, Schüler und Lehrer die Frage, ob Bewährtes fortgeschrieben oder etwa alles anders werde. „Das sind Fragen, auf die Antworten folgen werden.“ Angereichert mit Worten wie gemeinsam, konstruktive Arbeit, zeitangemessen oder auch zukunftsorientiert unterstrich Koch anstehende Herausforderungen.

Unter Heranziehung des Bildes einer Baustelle riet er Meurer, seine Vorstellungen und Utopien nicht alleine umzusetzen. Er sei für die Baupläne, die Materialien und die Schubkarren zuständig. „Sie sind der Architekt des Ganzen.“

Dass der Schulleiterposten mittlerweile aber nicht mehr sonderlich begehrt ist, weiß der Schuldezernent aus seinem Zuständigkeitsbereich. „Viele empfinden den Platz an der Spitze als wenig verlockend und nicht angemessen entlohnt.“ Die Voraussetzungen sind hingegen weiter hoch: Wichtig sei für einen Schulleiter eine Management- und Kommunikationskompetenz.

Einen kräftigen Applaus gab es gestern von den Lehrern für Franz Zibirre. Nach dem Weggang von Beinghaus zwischenzeitlich als kommissarischer Schulleiter im Einsatz, dankte Schuldezernent Koch für diese Arbeit; ebenso wie Veronika Grannemann, Vorsitzende des Lehrerrates. „Wir konnten die Entscheidungen des kommissarischen Schulleiters gut nachvollziehen.“ Im Namen des Kollegiums erklärte sie in Richtung des neuen Leiters: „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.“

Dass die Grundlagen für die Arbeit der Schule bei der Kommune liegen, betonte Bürgermeister Dr. Bernd Eicker. Rat und Verwaltung hätten große Anstrengungen unternommen, das Gebäude attraktiver zu gestalten und „erhebliche Mittel“ dafür bereit gestellt. „Wir in Halver sind stolz darauf, Schulstandort zu sein.“ Bildung sei in diesen Zeiten ein ganz entscheidender Standortfaktor. Eicker zeigte sich außerdem überzeugt davon, mit Meurer den richtigen Leiter gefunden zu haben. Er bat ihn, dass sich die Schule noch mehr im Gemeinwesen präsentiert. ▪ Marco Fraune

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