Schnelles Internet für Oberbrügge in Sicht

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Ende mit dem Schneckentempo im Internet in Oberbrügge. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Breitbandversorgung im Ortsteil verfügbar sein, hat die Telekom jetzt zugesagt.

Halver - Für den Ortsteil Oberbrügge, fast 2300 Einwohner stark, rückt schnelleres Internet in Reichweite. Die Telekom habe zugesagt, innerhalb der nächsten drei Jahre eine solche Versorgung herzustellen, sagte jetzt Bürgermeister Michael Brosch auf Anfrage unserer Redaktion.

Welche Internetgeschwindigkeiten beim Down- und Upload dann zu realisieren sind, ist noch offen. Ausgeschrieben sind die Leitungen jedoch mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde.

Für die Internetversorgung des ländlichen Raums beziehungsweise von Industrie- und Gewerbegebieten hatte sich die Stadt Halver in mehreren Verfahren beworben, um eine öffentliche Förderung zu erhalten. Im ländlichen Raum war man erst kürzlich erfolgreich für die Bereiche in Schwenke beziehungsweise Hohenplanken sowie in Oeckinghausen.

Telekom sagt zu

Bei Oberbrügge handelt es sich dagegen um das sogenannte Regionale Wirtschaftsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Federführend ist bei dem Verfahren der Märkische Kreis, über den die Kommunen ihre Willensbekundungen abgeben.

Bei der Markterkundung, die der Märkische Kreis dann vornimmt, können potenzielle Versorger in einer ersten Stufe signalisieren, ob sie interessiert sind, auch ohne öffentliche Zuwendungen den Ausbau vorzunehmen. Das hat die Telekom im Falle Oberbrügges getan.

Über Technologie und Standards gebe es noch keine Aussagen, so Ramona Ullrich aus dem Fachbereich Zentrale Dienste und Finanzen, die das Verfahren auf städtischer Seite organisiert.

Bei Ullrich angesiedelt ist ein weiteres Projekt in diesem Zusammenhang, das für die Anwohner in Halverscheid von Interesse sein dürfte: Hier will die Stadt wiederum über die Breitbandversorgung für den ländlichen Raum Mittel für die Internetversorgung akquirieren. Bürger, Gewerbetreibende und Freiberufler in Halverscheid haben ein Anschreiben erhalten, in dem das Interesse abgefragt wird. Die Rückmeldung auf die Anfrage sei hoch, bestätigt Ullrich. Die Antwortfrist für die Bögen läuft am 25. Februar aus.

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