Schneelast lässt Dachstützen brechen

Bei dieser Dachstütze ist deutlich zu sehen, dass sie gerissen, nach außen gebogen ist und einzustürzen droht. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Zu einem zweifellos recht ungewöhnlichen Einsatz wurde gestern Mittag die Freiwillige Feuerwehr nach Anschlag gerufen: Um 12.05 Uhr wurden die Wehrmänner der Löschgruppe Bommert per Meldeempfänger alarmiert, da „Am Anschlag 1“ das Dach einer Scheune drohte einzustürzen. Der Grund dafür: Die dicke Schneeschicht auf dem Dach wurde durch den Regen deutlich schwerer und zeigte letztlich Wirkung.

Als die acht „Blauröcke“ der Löschgruppe Bommert und auch Feuerwehrchef Stefan Czarkowski in Anschlag eintrafen, konnten sie dem Besitzer der Scheune nur noch helfen, einen großen Pferdeanhänger aus dem Gebäude zu ziehen. Auf das Dach zu klettern und dieses vom Schnee zu befreien, war schlicht und ergreifend einfach viel zu gefährlich.

Denn zwei der Dachstützen waren bereits gebrochen und nach außen gebogen. Bei einer weiteren Belastung des Daches – durch Feuerwehrmänner – wären möglicherweise auch die anderen Stützen gebrochen und alles zusammen gestürzt. So mussten die „Blauröcke“ nach kurzer Zeit wieder unverrichteter Dinge abziehen, während dem Besitzer der Scheune in Anschlag nur die Hoffnung blieb, dass die anderen Stützen der Last aus Schnee und eis Stand halten. Auf jeden Fall muss nun ein Statiker hinzugezogen werden, um zu überprüfen, ob die Scheune noch repariert und damit gerettet werden kann. ▪ Det Ruthmann

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