Schmittenkamp: „Bedarf ist auf jeden Fall da“

Ortsbesichtigung auf der grünen Wiese: Peter Kaczor vom Fachbereich Wohnen und Bauen (2. von links) erläuterte den Ausschussmitgliedern den Einleitungsbeschluss für die Bebauung „Schmittenkamp“.

OBERBRÜGGE ▪ Eine Ortsbesichtigung auf der grünen Wiese stand jetzt für die Mitglieder des Planungs- sowie des Umwelt- und Abfallausschusses auf der Tagesordnung: Ziel war der Bereich Schmittenkamp in Oberbrügge-Ehringhausen, in dem, wie bereits berichtet, neue Wohnbauflächen ausgewiesen werden sollen.

Angedacht ist eine Fläche von rund 2,89 Hektar, die an die bestehende Bebauung anschließt und diesen Siedlungsbereich stärken soll.

Vor Ort machten sich die Ausschussmitglieder nun ein Bild von der Lage der Flächen, wobei Fragen nach der Entwässerung sowie der Straßenanbindung aufkamen. So machte Fach-Bereichsleiter Franz Helmut Engel deutlich, dass aufgrund der Topografie der Bau zweier Regenrückhaltebecken wohl unerlässlich sein werde, das Wasser aufgrund der Hanglage nicht versickern könnte. „Dies ist wahrscheinlich nur mit einem Regensammler machbar“, so Fachbereichs-Mitarbeiter Peter Kaczor, der ankündigte, dass es natürlich noch detaillierte Bodenuntersuchungen geben werde.

Hinsichtlich der Zuwegung werde die Schmiedestraße aufgrund ihrer Enge und Steile wohl nicht in Frage kommen, höchstens als Notzufahrt. Vielmehr soll das neue Wohngebiet über die Straße „Am Hägelchen“ sowie die Heerstraße erschlossen werden. Und: Die bestehenden Gewerbeflächen würden erhalten bleiben – „auf diese müssen wir natürlich Rücksicht nehmen.“ Einzelne Details, so erklärten die Verantwortlichen, würden in den kommenden Monaten bekannt gegeben, bei dem letztlich einstimmig gefassten Beschluss handele es sich zunächst um die „Einleitung“, damit die weiteren Planungen fortgeführt werden können. Auf die Frage, ob der Bedarf für neue Wohnflächen überhaupt gegeben sei, machte Kaczor deutlich: „Es hat natürlich eine Bedarfsanalyse gegeben und seit Bekanntwerden haben sich bei uns schon zahlreiche Interessenten gemeldet, die sich ein Grundstück sichern wollten. Doch bis zur Vermarktung der Flächen wird es wohl noch einige Zeit dauern.“ ▪ Kerstin Zacharias

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